Lexikon G - J

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G

Gameten
Sind die Geschlechtszellen, welche die halbe Chromosomenzahl enthalten bei der Befruchtung entsteht daraus das neue Chromosomenpaar, dass sich aus dem männlichen Gameten (Spermatozyt) und dem weiblichen Gameten (Eizelle) zusammensetzt.

Gastritis
Magenschleimhautentzündung Symptome: - Erbrechen - verminderte Lebhaftigkeit - verminderter Appetit
Ursache: - Unverträgliche Nahrung Bei einer Gastritis sollten Sie die Katze mindestens 12 h fasten lassen.

Gastroenteritis
Magen-Darm-Entzündung. Ursache: - bakterielle Infektion - Vergiftung - Futterallergie
Symptome: - Erbrechen - Durchfall


Gattung
Alle in der Systematik des Tier- und Pflanzenreichs zwischen der Familie und der Art eingestuften Lebewesen. Im allgemeinen umfasst diese Einheit, der biologischen Klassifikation mehrerer eng verwandten Arten. Die Familie der echten Katzen (Felidae) zählt vier Gattungen so z. B. die Gattung Panthera (zu denen auch Tiger und Löwe gehören) oder die Gattung Felis mit 26 Wildarten (wie Felis concolor, dem Puma) und einer domestizierten Art (Felis catu, der Hauskatze).

GCCF

Governing Council of the Cat Fancy, Britische Dachorganisation der Katzenzüchterverbände

Gebährmuttererkrankungen
Symptome: - Mattigkeit - Fieber - blutig-eitriger Ausfluss - Futterverweigerung

Gebissfehler
Karpfenbiss oder Hechtbiss.

Gedrungen

Kurze, kompakte Körperform zur Bestimmung von Britisch Kurzhaar und anderen Rassen.

Gehirnerschütterung
Commotio cerebri.

Gehörgangentzündungen
Parasitäre Entzündung, hervorgerufen durch Milben. Milben werden direkt übertragen (durch gegenseitiges Putzen). Sie sollten, wenn Ihre Katze Milben aufweist sofort gegen die Milben angehen (Pulver). Chronische Fälle müssen operiert werden.

Geisterzeichnung

Bei einfarbigen Katzen kann es vorkommen, dass die Spitzen etwas heller sind als das dichtere Wollhaar (unregelmäßig). Je nach dem wie das Licht auf das Fell fällt, sieht man eine Zeichnung im Fell die sobald das Licht seinen Winkel ändert wieder verschwindet.

Gen
Grundeinheit der Erbinformationen. Es handelt sich um einen Abschnitt der DNA, auf dem ein Erbfaktor wie etwa eine Funktion oder ein Merkmal kodiert ist.

Generalfehler
Gilt für alle Katzen. Schädigung der Wirbelsäle, der Augen, des Gebisses und/oder auch Schädigung an inneren Organen. Geburtsfehler.

Genitalerkrankung

Beim Weibchen tritt eine Anomalie nur selten auf. z. B. - nichtdurchgängiges Jungfernhäutchen, so dass die Gebärmuttersekrete nicht korrekt auslaufen können. Nur operativ zu beseitigen. - Tumor an Scheide und Eierstöcke. In diesem Fall ist der Ausfluss blutig oder eitrig. - Gebärmutterverdrehung Die Katze erbricht, der Bauch schwillt einseitig an und ist extrem schmerzempfindlich und die Katze ist sehr matt. Beim Männchen: -wird der Kater zu früh kastriert, kann es passieren, dass sich der Penis nicht von der Vorhaut trennt. Dadurch kann der Kater seinen Penis nicht richtig putzen und bekommt eine schmerzhafte Entzündung. In diesem Fall muss der Penis entfernt werden. Des weiteren können sich die Hoden nicht richtig entwickeln und verklemmen sich zwischen den Leisten. Kastration wird erforderlich. - Verletzungen durch Bisse und Kratzen bei Kämpfen. Dabei können starke Schwellungen und eitrige Entzündungen auftreten, ebenso Fieber und Apathie. Fast immer einseitige Kastration.

Genotyp, Genotypisch
Die genetischen Merkmale eines Individuums ohne Rücksicht darauf, ob sie zum Ausdruck kamen.

Genpol
Sind alle Gene eines Tieres.

Geschwindigkeit

Auf kurzen Strecken kann die Hauskatze eine Geschwindigkeit bis zu 48 km/h erreichen. Geparde kommen auf 112 km/h und sind damit die schnellsten Tiere der Welt.

Getippt
Zur Beschreibung von schwarzen, blauen, zimtfarbenen, schokoladenfarbenen und lila Tabby-Katzen, bei denen jedes Haar, vom Ansatz aufwärts, aufgrund eines Inhibitor-Gens zu mehr als sieben Achteln unpigmentiert ist. Die Katzen sehen tatsächlich weiß aus, da nur die äußersten Haarspitzen pigmentiert sind. Diese Katzen werden auch als Chinchillas bezeichnet.

Glaukom
Grüner Star. Augenerkrankung

Glossitis

Zungenentzündung, Entzündung der Mundschleimhaut nach Verbrennung, Verätzungen.
Symptome: - Futterverweigerung - vermehrte Speichelabsonderung - Lustlosigkeit - unangenehmer Geruch aus der Mundhöhle
- Zunge gerötet und leicht geschwollen - Bläschenbildung. Bei schweren Fällen Zungenamputation.

Grannenhaare
In Büscheln wachsende Haare mit einer etwas dickeren Spitze, in der Länge meist zwischen Woll- und Leithaaren.

Grollen
Ausdruck von Unsicherheit, Angst, oder verhaltener Wut. Bei dieser Lautäußerung ist immer Vorsicht geboten, denn das Tier ist unter Umständen angriffsbereit.

Gurren

Hier handelt es sich fast immer um zartes Liebesgeflüster, das in Schmusestunden auch gegenüber dem menschlichen Partner angewendet wird.

H

Haarbälle
Die sogenannten Trichobezoare bilden sich aus den im Magen angesammelten Haaren, die die Katze beim Putzen verschluckt und unverdaulich sind. Im Magen des Tieres verschmelzen die Haare zu einer filzigen Kugel und setzen im Extremfall das Verdauungssystem lahm: Verstopfung und häufiges Erbrechen sind die Folgen. Die besten vorbeugenden Maßnahmen sind häufiges Kämmen und Bürsten von Langhaarkatzen und das Bereitstellen von frischem Gras, das beim Hervorwürgen der Haare hilft. Abhilfe versprechen Malzpasten.

Haarlosigkeit

Vollkommenes oder fast vollkommenes Fehlen von Körperhaaren - haarlose Katzen nennt man Sphynx-Katzen.

Hakenwurmbefall
Für Jungkatzen die in feuchten, warmen Zwingern leben besteht die Gefahr sich mit 4 - 18 mm langen Rundwürmern zu infizieren. Diese nisten im Dick- und Dünndarm und saugen täglich 0,12 ml Blut. Das kann unter Umständen bis zum Tot der Katze führen. Symptome: - Blasse Schleimhäute - blutiger Durchfall. Behandlung durch den Arzt.

Halsentzündung (Pharyngitis)

Die Halsentzündung, eine Entzündung des Rachenraums, tritt oft gemeinsam mit einer Zahnfleischentzündung (siehe Zahnerkrankungen) auf und kann durch vielerlei Reizmittel und Infektionen hervorgerufen werden. Die Zähne kommen ebenfalls als Ursache in Frage, obwohl mitunter auch Tiere mit völlig intaktem Gebiss an so schweren chronischen Entzündungen der Maulhöhle leiden, dass sie nicht mehr in der Lage sind zu fressen.

Manchmal erweckt eine Wucherung an der Hinterwand des Rachens den Eindruck, als sei dieser schwer entzündet. Diese Fälle gehen jedoch vielfach auf eine Infektion mit den Erregern der Katzenleukose oder Katzenimmunschwäche zurück, weshalb eine Blutuntersuchung und notfalls auch eine Gewebsentnahme aus dem Rachenraum weiterhelfen können. Manche Fälle verbessern sich durch eine längere Behandlung mit Antibiotika, andere sprechen auf Therapie mit entzündungshemmenden Substanzen an, doch sind solche Erkrankungen schwierig auszuheilen, und oft besteht die Behandlung mehr in einer Kontrolle als in einer Heilung.

Halskragen
Ein aus Kunststoff hergestellter Kragen, der Tieren angelegt wird, damit sie sich nicht an Wunden lecken oder kratzen können.

Harlekin
Katze mit überwiegender Weißscheckung (mehr als 90%), einem oder zwei Farbflecken am Schädeldach (vorzugsweise nicht um das Auge), zwei oder drei Farbflecken am Körper und einem gefärbten Schwanz.

Harnblasenentzündung

Nach Unterkühlung oder durch bakterielle Infektion. Häufiges Harnen, wobei nur wenige Tropfen, manchmal bluthaltigen Urins abgesetzt werden. Durch Wärme und rechtzeitige Behandlung gute Heilungstendenz.

Harnmarken
Das Setzen von Harnmarken ist ein Verhalten, das man häufig bei Katzen findet, denn es ist für die Katze ein Kommunikationsmittel. Wegen des sehr unangenehmen Geruchs kann es für den Menschen relativ lästig werden. Die Katze möchte etwas mitteilen, und wenn man die Ursache dafür findet, löst sich dieses Problem fast von alleine.

Harnsteine
Häufig haben besonders Kater Besitzer vorbehalte gegen Trockenfutter, da es angeblich Harnstein verursacht. Diese Vorbehalte  sind jedoch nur für minderwertige Trockenfutterarten begründet. Die neue Generation hochwertiger Trockenfutter senkt sogar das Harnsteinrisiko.
Hintergrund: Bei der Krankheit Harnstein, auch Harngries, FUS oder  FLUID genannt kristallisieren Mineralien des Harns zu griesartigen oder  größeren Kristallen aus. Diese Kristalle können eine Blasenentzündung auslösen und im ungünstigen Fall (besonders bei Katern) die Harnröhre  verlegen. Ist die Harnröhre zu muss sie vom Tierarzt sofort gespült werden, da sonst ein lebensgefährlicher Harnstau entsteht. Die Neigung  zu solchen Harnsteinen ist von Katze zu Katze unterschiedlich, es gibt jedoch Möglichkeiten, diese Neigung zu Harnstein über das Futter abzuschwächen. Die Beeinflussung des pH-Wertes (Säuerungsgrad) des Harns: Je nach Harnsteinart kristallisiert er in einem bestimmten pH-Wert im Harn am besten aus. Da der pH-Wert des Harns vom Futter beeinflusst werden kann, säuern hochwertige Trockenfutter ( z.B. Royal Canin,  Doko Lifeplan, Select Gold ) den Harn durch bestimmte Nahrungszusätze an und beugen so der Bildung von Harnsteinen vor.
Magnesiumgehalt des Harns: Wird zuviel Magnesium mit der Nahrung aufgenommen, wird  es auch vermehrt über die Blase ausgeschieden. Da Magnesium Bestandteil  des Harnsteins ist, kann sich durch eine sehr hohe Magnesiumaufnahme  leichter dieser Harnstein bilden. Beim Ca-Oxarat-Stein fördert dagegen eine zu geringe Aufnahme vom Magnesium das Auskristallisieren. Daher  sollten in einem hochwertigen Futter nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Magnesium enthalten sein. Wassergehalt des Harns: Die Verdaulichkeit des Trockenfutters hat einen großen Einfluss auf den Wasserhaushalt der Katze und damit auf die Wasserausscheidung über den Harn. Durch schlecht verdauliches Trockenfutter entstehen relativ große Kotmengen. Dadurch wird sehr viel Wasser aus dem Darm direkt mit  dem Kot ausgeschieden. Dieses Wasser fehlt bei der Ausscheidung über  die Blase d h., das Wasser im Harn wird weniger und die Mineralien werden konzentrierter. Damit können sie leichter auskristallisieren. Die Erhöhung der Harnkonzentration wird also durch Wasserverlust über große Kotmengen  bei schlecht verdaulichem Futter verursacht und nicht durch das Fressen von Trockenfutter an sich. Daher sollte besonders Katern nur sehr hochverdauliches  Trockenfutter (Z.B. Nutro, Select Gold, Hills oder Iams) gegeben werden.  Bei diesem Trockenfutter wird das Harnsteinrisiko nicht erhöht, sondern durch die oben genannten Vorzüge sogar vermindert. Eine wichtige futterunabhängige  Ursache können zusätzlich unsaubere Katzentoiletten sein. Katzen vermeiden  es, unsaubere Katzentoiletten zu benutzen. Dadurch wird der Harn recht  lange in der Blase zurückgehalten. Durch das Stehen der Flüssigkeit haben die Mineralien mehr Zeit auszukristallisieren und Harngries oder Harnsteine zu bilden. Fazit: Ein hochwertiges Trockenfutter und saubere Katzentoiletten helfen, dass Harnsteinrisiko bei Katzen zu senken.

Hautjuckreiz
Die Katze zieht sich über das normale Putzen und Kratzen Wundstellen zu.

Havana
Kurzhaarkatze, eine Zucht zwischen Chocolatepoint-Siamesen und einfarbigen schlanken Kurzhaarkatzen. Wurde 1958 in England als Standard erkannt

HCM (HKM) Kardiomyopathie

Kardiomyopathie bedeutet übersetzt Herzmuskelerkrankung. Die Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist eine Erkrankung, welche durch eine Verdickung des Herzmuskels gekennzeichnet ist. Da diese Erkrankung auf Englisch "hypertrophic cardiomyopathy" heißt, wird sie auch im Deutschen als HCM oder HKM bezeichnet. Die Verdickung kann die gesamten Herzmuskeln, aber auch nur Teilabschnitte umfassen. Kommt es zu einer Verdickung unterhalb der Hauptschlagadermündung, spricht man von einer Obstruktion. Diese führt in der Regel zu einem Herzgeräusch. Die Muskulatur des Herzens wächst praktisch in den Kammerinnenraum, so dass sich das Lumen im Verhältnis zur Wandstärke erheblich verkleinert. Das Herz kann sich jetzt nicht mehr ausreichend mit Blut füllen, worauf es zu einem Rückstau in die linke Vorkammer und anschließend in den Lungenkreislauf kommt. Die Bildung von Lungenödemen (Flüssigkeit in der Lunge) oder Pleuralergüssen (Flüssigkeit in der Brusthöhle) ist die Folge.

Hecheln
Da die Katze nur an Sohlen, Zehballen, an den Lippen, am Kinnwinkel, in der Zitzenumgebung und am After Schweißdrüsen besitzt muss sie bei erhöhter Temperatur zu Hecheln beginnen, dadurch wird Ihr Schweiß absorbiert und ihre Körpertemperatur reguliert.

Hechtbiss
Angeborene Verkürzung des Oberkiefers. Vorbiss.

Hepatitis

Die Leber ist die chemische Fabrik des Körpers, und unter Hepatitis versteht man eine Entzündung der Leber, die durch eine Vielzahl von Schädigungen - Gifte, Krankheitserreger, Schrumpfung des Lebergewebes (Zirrhose) - verursacht wird. Leberkranke Katzen sind meist teilnahmslos und appetitlos und sind anfällig für Magenbeschwerden, da ja die Leber eine wichtige Funktion bei der Verdauung ausübt. Manchmal lässt sich die Ursache behandeln, zum Beispiel durch Absetzen aller potentiell lebertoxischen Medikamente oder, bei bakterieller Infektion, durch die Gabe von Antibiotika. In anderen Fällen kann man nichts tun, als die Leber durch eine fettarme, leicht verdauliche Diät mit Zusätzen von Vitamin B und der Aminosäure Methionin zu stützen. Die Leber besitzt in erstaunlichem Maß die Fähigkeit zur Regeneration.

Herpes
Unter Herpes versteht man umgangssprachlich eine Gruppe von Viruserkrankungen, deren Erreger zur Familie der Herpesviren (Herpesviridae = Herpetoviridae) gehören. Der Ausdruck Herpes stammt aus dem Griechischen und bedeutet eigentlich nur „Kriechen“.
Katzen: Das feline Herpesvirus 1 ist an der Ausbildung des Katzenschnupfen-Komplexes beteiligt. Inkubationszeit 5 - 7 Tage.

Herzinsuffizienz

Der Begriff Herzinsuffizienz wird oft mit unterschiedlichen Bedeutungen benutzt und deshalb kann es zu Unklarheiten kommen. Herzinsuffizienz ist keine Krankheit, sondern ein Syndrom. Bei Herzinsuffizienz besteht entweder eine ungenügende Pumpleistung des Herzens, trotz Mobilisierung der dafür vorgesehenen Reserven und Kompensationsmechanismen, oder die normale Pumpleistung kann nur mit übermässig hoher Vorlast erzielt werden, die Stauungszeichen hervorruft

Herzerkrankungen
Kommen häufiger bei älteren Katzen vor. Anzeichen dafür: Husten, schwere Atmung (Katze atmet bei geöffnetem Mund), Abmagerung könnte auf ein Herzleiden hindeuten. Kann andere Blutwerte negativ beeinflussen, z.B. Nieren. Viele Tierärzte scheinen darauf nicht aufmerksam zu werden und behandeln oftmals die Symptome im Hinblick auf eine andere Krankheit - Niereninsuffizienz. Als Ursache kommen außer Infektionskrankheiten vor allem chronische Erkrankungen der Leber, der Nieren und anderer Organe in Betracht. Manchmal liegt ein Herzklappenfehler zugrunde. Das Herz kontrahiert sich nicht mehr maximal. Es wird müde und schwach. Sein Schlagvolumen nimmt ab. Das Blut wird nur noch unvollständig aus den Kammern ausgetrieben. Es kommt hierdurch zu Blutstauungen, die im Laufe der Zeit zu einer Überdehnung der Herzwand und damit zu einer Herzerweiterung führen können. Bis zu einem gewissen Grad vermag sich der Körper diesem Zustand anzupassen.
Bei einer Störung dieses Gleichgewichtes durch Überanstrengung oder hinzukommende Krankheiten sowie bei stärkerer Ausprägung des Herzschadens machen sich die Erscheinungen der Herzschwäche bemerkbar. Sie äußern sich in Kurzatmigkeit bis hin zu hochgradiger Atemnot, in Teilnahmslosigkeit und Appetitlosigkeit. Oft nehmen die Katzen eine sitzende Stellung ein, sind ruhelos und atmen mit offenem Fang. Bei fortgeschrittener Erkrankung weisen Zunge und Schleimhäute eine bläuliche Farbe auf (Zyanose). Infolge Stauungen im kleinen Kreislauf stellt sich mitunter Husten ein, wobei gleichzeitig weißer Schaum herausbefördert wird. Die Herzschwäche zieht auch andere Organe in Mitleidenschaft, besonders die Leber und Nieren. Hin und wieder hat dies eine Bauch- oder Brustwassersucht zur Folge.

Herzmuskel Erkrankungen
Kardiomyopathien sind Erkrankungen des Herzmuskels. Es gibt bei Hund und Katze sehr unterschiedliche Kardiomyopathien. Diese haben meist auch unterschiedliche Ursachen. Beispiele für Kardiomyopathien beim Hund sind die sog. Dilatative Kardiomyopathie, bei Katzen treten häufig Hypertrophe Kardiomyopathien auf. Näheres zu diesen Krankheiten finden sich unter den entsprechenden Links.

Heterozygot
Mischerbig, beide Gene eines Chromosomenpaares sind unterschiedlich. (Vollfarbe, trägt Verdünnung)

Hitze
Siehe unter "Brunst"

Holzbockbefall

Nur bei freilaufenden Katzen während der Sommermonate. Zecken lassen sich von Sträuchern oder ähnlichem auf das Tier fallen und bohren ihren Kopf in die Haut und trinken das Blut. Mit einer speziellen Zeckenzange ist die Zecke leicht zu entfernen. Vorsicht, wenn der Kopf abreißt kann es leicht zu einer Infektion kommen.

Homologie
Übereinstimmung. In den diploiden Körperzellen der Katzen sind jeweils 2 Chromosomen. Sie werden als homologe Chromosomen bezeichnet. Eine Ausnahme bilden die Geschlechtchromosomen.

Hormone
Von endokrinen Drüsen ausgeschiedene Substanzen, die organische Funktionen steuern, wie etwa Wachstum, Stoffwechsel und Fortpflanzung.

Hosen

Langes, üppiges Haar an der Hinterseite der Schenkel lang- oder mittellanghaariger Katzen.

Hybrid
Mischling, Nachkommen von Rassekatzen-Eltern mit verschiedenem Erbgut.

Hyperaktivität
Tritt vor allem bei Jungkatzen auf. Sie ist in der Regel ein gutes Zeichen, wird jedoch von den Haltern nicht immer geduldet. Auch normale Hauskatzen können plötzlich durch die Wohnung rasen, was durchaus normal ist.

Hyperthyreose

Eine Hyperthyreose ist eine Schilddrüsenüberfunktion. Die Schilddrüse produziert zu viel der Hormone Thyroxin und Triiodthyronin. Das Gegenteil, ein Mangel an Schilddrüsenhormonen, wird als Hypothyreose bezeichnet. Eine Sonderform der Hyperthyreose ist einer Thyreotoxikose, wörtlich übersetzt ist das eine Vergiftung des Körpers mit Schilddrüsenhormon, d.h. also eine schwere Schilddrüsenüberfunktion.

Hysterektomie
Entfernung der Gebärmutter

I

Ikerus
Gelbsucht. Augen, Mundhöhle oder Ohrmuschel färben sich gelb. Die Ursache ist meist eine Lebererkrankung.
Symptome: - Erbrechen, - starker Durst, - Untertemperatur, - heller oder dunkelgrüner Urin oder - weißlicher bis hellgrüner Kot.
Auf jeden Fall Tierarzt aufsuchen.

Immundefizienzsyndrom
Das Immundefizienzsyndrom der Katzen (auch Felines erworbenes Immundefizienzsyndrom, umgangssprachlich „Katzen-Aids“, englisch Feline Acquired Immune Deficiency Syndrome - FAIDS) ist eine virale Infektionskrankheit von Katzen. Der Erreger schwächt das Immunsystem und löst Folgeerkrankungen aus, die zum Tode führen können. Das Virus ähnelt damit dem Erreger der HIV-Infektion beim Menschen, ist aber für den Menschen ungefährlich.

Immunglobulie
Eiweißstoffe mit Antikörperaktivität. Ist in der Milch der Katzenmutter und wird von den Jungen aufgenommen. Bildet eine Abwehrsystem.

Immunität
Erworbene Unempfänglichkeit gegen einen spezifischen Krankheitserreger durch körpereigene Antikörper.
Nachdem eine Katze eine Infektionskrankheit überwunden hat, haben sich auch Antikö
rper gebildet, die verhindern dass dieselbe Krankheit nochmals zum Ausbruch kommt. Was nicht zu bedeuten hat, dass die Katze nicht in der Lage ist andere Katzen anzustecken.

Impfungen
Krankheit Grundimmunisierung 1. Impfung 2. Impfung Auffrischungen
Katzentyphus mit 9 Wochen möglich 2 Injektionen im Abstand von 3 Wochen nächste Impfung 1 Jahr danach alle zwei Jahre Katzenschnupfen mit 9 Wochen möglich 2 Injektionen im Abstand von 3 Wochen nächste Impfung 1 Jahr danach jährlich Chlamydiose mit 9 Wochen möglich 2 Injektionen im Abstand von 3 Wochen nächste Impfung 1 Jahr danach jährlich Katzenleukose (FeLV) mit 9 Wochen möglich 1. Impfung ab dem Alter von 3 Monaten 2. Impfung genau 1 Jahr nach der ersten jährlich. Tollwut 1. Impfung ab dem Alter von 3 Monaten 2. Impfung genau 1 Jahr nach der ersten jährlich Außer der Impfung gegen Tollwut ist keine andere vorgeschrieben, sie sind jedoch dringend zu empfehlen.Wichtig ist, dass das Tier zum Zeitpunkt der Impfung gesund sein muss, da die Immunitätsausbildung sonst gefährdet ist.


Imponiergehabe
Dieser Begriff aus der Verhaltensforschung bezeichnet die Ausdrucksformen, mit der die Katze, vor allem aber der Kater versucht, seinem Gegner zu zeigen, wer der Überlegene ist. Dazu gehören Buckelmachen, Haarsträuben, angelegte Ohren, Seitwärtsstolzieren, um größer zu wirken, oder Krallenschärfen.

Individualdistanz

Individualdistanz ist die Bezeichnung für die nötige Distanz, die ein Katze zu anderen Katze in der benötigt, damit sie sich noch wohl fühlt. Sie liegt im Normalfall zwischen 20 und 50 cm. Je nach Individuum kann dieser Wert aber auch größer oder kleiner sein.

Infektion
Unter einer Infektion versteht man das aktive oder passive Eindringen, Anhaften und Vermehren von Krankheitserregern in einen Wirt (Makro-Organismus). Tritt durch die Vermehrung eine Schädigung des Wirtes mit entsprechenden Symptomen ein, entsteht aus der Infektion eine Infektionskrankheit. Der Wirt kann sich aber unter Umständen durchaus auch gegen die eingedrungenen Krankheitserreger wehren, ohne krank zu werden. Dann spricht man von einer inapparenten Infektion. Solche inapparenten Infektionen können dennoch durchaus eine Immunität gegen weitere Infektionen mit dem gleichen Erreger hinterlassen (Stille Feiung).

Infektionskrankheit
Krankheiten, die durch einen Erreger in den Körper gelangen und nach einer bestimmten Zeit (Inkubationszeit) zum Ausbruch kommen. Diese Erreger werden über Schleimhäute, Kot, Husten, Urin oder Blut übertragen

Infektiöse Anämie

Ansteckende Blutarmut. Vorwiegend bei Jungkatzen (1-3 Lebensjahr). Die Übertragung ist noch nicht geklärt, es wird jedoch angenommen, dass es durch Zecken, Flöhe, Insekten, Kratz- und Bisswunden übertragen wird.

Inkontinenz

kann Harn- und Kotinkontinenz sein, oder auch beides zusammen. Krankheiten des Harntrakts (siehe Blasenentzündung) führen dazu, dass eine normalerweise saubere Katze nicht warten kann, bis sie ins Freie kommt, sondern im Haus uriniert, und Durchfälle (siehe Verdauungsstörungen) lösen ebenfalls eine entsprechende Störung aus. Jede Krankheit, die übermäßigen Durst verursacht, kann auch die Ursache sein, dass die Katze ihren Urin nicht allzu lange halten kann. Ergibt eine tierärztliche Untersuchung keinen Hinweis auf eine körperliche Ursache der Inkontinenz, dann muss man auch psychologische Gründe in Betracht ziehen.

Inkubationszeit
Ist die Zeit die zwischen der Ansteckung einer Krankheit und den ersten Krankheitszeichen liegt. Die Inkubationszeit ist unterschiedlich und hängt von der jeweiligen Krankheit, der Anzahl der eingedrungenen Erreger und der Widerstandsfähigkeit der Katze ab.

Insektenstiche
Kommt bei Katzen selten vor. Kann jedoch lebensgefährlich sein, wenn ein Stich am Gaumen oder in der Speiseröhre ist.
Wird eine Katze von einem Schwarm angegriffen, besteht für die Katze in der Regel keine Überlebenschance.


Insektizidvergiftung

Besonders gefährdet sind freilebende Katzen auf dem Land. Durch ihren Putztrieb nehmen sie die Gifte auf die sich auf ihrem Fell niedergelassen haben. Anzeichen /Auswirkungen :- Krämpfe - Unruhe - geweitete Pupillen - Erbrechen - Schreien - Exsikkose - Lähmung - Appetitlosigkeit - Koma - Tod

Isospora
Mikroskopisch kleine, einzellige tierische Schmarotzer, die im Darmepithel leben und die Kokzidiose hervorrufen. Es erkranken ausschließlich Jungtiere. Symptome: - blutiger Durchfall - Abmagerung - Anämie. Kann zum Tode führen.

Instinkt
Der Begriff Instinkt, wörtlich
Naturtrieb, wird heute oft im übertragenen Sinne für „ein sicheres Gefühl für etwas“ verwendet und bezeichnet Verhaltensweisen, die ohne reflektierte Kontrolle ablaufen. Es ist bis heute schwierig, das Wort Instinkt genau zu definieren, da es bei unterschiedlichen Autoren eine unterschiedliche Bedeutung haben kann.

Inzucht
Verwandtschaftliche Beziehung aus einer gemeinsamen genetischen Abstammung. Die Verpaarung nahe verwandter Individuen reduziert die genetische Variabilität. Langfristig gesehen ist das problematisch, denn die Nachkommenschaft wird immer anfälliger für Erbkrankheiten.

Ischämische Myopathie der Katze
Die Ischämische Myopathie ist eine häufigere neurologische Erkrankung der Hauskatze mit Lähmung der Hinterbeine. Sie tritt vor allem im Zusammenhang mit Herzerkrankungen (Kardiomyopathie) auf. Die Erkrankung hat einige pathophysiologische Gemeinsamkeiten mit dem „Kippfenstersyndrom“, verläuft allerdings schwerer als dieses. Das Kippfenstersyndrom kann als eine Unterform der Ischämischen Myopathie angesehen werden.

J

Jagdtrieb
Er ist bei Katzen immer vorhanden, ganz gleich, ob sie satt oder hungrig sind. Satte Katzen sind sogar die besseren Mäusefänger. Der Jagdtrieb ist nicht identisch mit dem Futtertrieb.

Japanese Bobtail
Aus Japan stammende Kurzhaarkatze mit Stummelschwanz.

 

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