Katzenrassen von A-B

Rasse C-I          Rasse J-N          Rasse O-R          Rasse S-Z

 

A

 

Abessinier

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Quelle & Züchter: http://www.elmourabita.de/

Herkunft:
Abessinierkatzen zählen mit zu den ältesten Zuchtkatzen und ihre
ihre Vorfahren stammen wohl aus Südostasien.
Es wird oft behauptet sie stamme aus dem alten Ägypten,
was aber widerlegt wurde.

Körpermerkmale:
Die Abessinier zählt zu den hochbeinigen Rassen und hat einen
schlanken Körper.
Der Schwanz ist lang und wird zur Spitze hin dünner.
Sie besitzt sehr große Ohren die an der Spitze abgerundet sind.
Abessinier haben einen sogenannten Aalstrich, ein dunkler
Streifen der erst an der Schwanzspitze endet.

Ein großes Merkmal ist das Fell dieser Rasse.
Das Fell ist "getickt" .
Darunter versteht man eine Bänderung der Haare,
die zwei-drei oder sogar vierfach sein kann.
Die Haarspitzen weisen aber immer den dunkelsten Farbton
des jeweiligen Tieres auf.

Die Haare an der Unterseite sind jedoch nicht getickt.

Das Fell der Abessinier erinnert an Wildhasen, oder aber an
Wildkatzen. Deswegen werden sie auch "Pumas" genannt.

Charakter:
Sehr lebhaft/temperamentvoll, intelligent und bekannt für ihre Neugierde.
Menschenbzogen aber dennoch unabhängig.
 

 Ägyptische Mau

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84gyptische_Mau

Geschichte:
"Mau" bedeutet in Ägypten soviel wie Katze.
Man konnte von ihr viele ägyptische Skulpturen und Wandmalereien finden.
Das kommt daher, das diese Katzen als Gottheiten verehrt wurden.
Katzenmörder wurden im alten Ägypten sogar mit dem Tode bestraft.

Körpermerkmale:
Sie gehört zu den schnellsten Hauskatzen, stolze
50 Km zählen immerhin zu ihrer Höchstgeschwindigkeit.
Wunderschöne große Mandelfömige Augen in einem Stachelbeergrün,
fazinieren jeden, der ihnen in die Augen sieht.
Sie haben ein schlanken Körper, der dennoch muskulös ist.
Der Schwanz ist Mittellang und besitzt eine schwarze Schwanzspitze.
Das Fell ist fein, seidig und dicht anliegend.
Die Ohren sind mittelgroß bis groß und die Beine
im verhältnis zum Körper mittellang.
Die Pfoten wirken eher klein und oval.

Charakter:
Es heißt, man könnte ihr leicht etwas beibringen.
Wie z.b. das an der Leine gehen.
Man bezeichnet sie außerdem als Menschenbezogen,
verspielt und intelligent.
Fremden gegenüber, soll sie jedoch sehr scheu sein.
 

Amerikan Bobtail

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/American_Bobtail

Herkunft:
Die American Bobtail entstand vermutlich durch Mutation
in den späten 60er Jahren des letzen Jahrhunderts.
Spekulationen zufolge soll sie aus einer Verpaarung von
einer Wildkatze (Rotluchs) mit einer Hauskatze
hervorgegangen sein. Die wirkliche Herkunft konnte jedoch
bislang nicht geklärt werden. Auch noch nicht
nachgewiesen, ist die These, dass die Manx und die
Japanese Bobtail von der American Bobtail abstammen.
Als Rasse wurde die American Bobtail 1989 von der
TICA (USA) anerkannt, außerhalb der USA ist sie jedoch
wenig verbreitet.

Körpermerkmale:
Hauptmerkmal der American Bobtail ist naürlich der
fehlende, bzw. verkürzte Schwanz.
Das Gewicht reicht von 3 bis 7 kg. Komplett ausgewachsen
ist sie erst mit ein bis zwei Jahren.
Der Körper ist muskulös und athletisch, mit einer
rechteckigen Haltung. Die Schultern sind breit und
kräftig, die Hüften beinahe ebenso breit wie die Schultern
und leicht höher. Der Rücken ist gerade
und die Flanke geht tief. Die Vorderbeine sind kürzer als
die Hinterbeine. Der Kopf ist breit und
etwas keilförmig, mit einer leicht geschwungenen Kontur.
Der Nacken ist mittellang.
Die Schnauze ist breit und markant, mit sichtbaren Backenknochen.
Die Nase ist weit mit leicht
flachem Leder. Sie hat walnußförmige große Augen.
Das Farbspektrum ist reich: Gelb, grün, kupferrot,
gold, blau und zweifarbig. Die mittelgroßen Ohren sind an
der Basis breit und haben rundlichen Spitzen.
Der Schwanz ist breit an der Basis, eine leichte Krümmung
ist allerdings erlaubt.
Das Doppelfell kommt in zwei Varianten vor, Langhaar und
Kurzhaar. Das Langhaar Fell ist rau und struppig,
an der Halskrause, den Knien, am Bauch und am Schwanz sind
die Haare länger als am Körper oder am Kopf.
Die Unterwolle ist nicht extrem dicht. Die kurzhaarige
American Bobtail hat ein festes Oberfell mit sanfter
und flauschiger Unterwolle. American Bobtail Katzen kommen
in allen Farbschlägen vor, am häufigsten sind fawn, white,
blue tabby, red tabby und brown tabby.

Charakter:
Die American Bobtail zeichnet sich durch Intelligenz,
Anpassungsfähigkeit sowie einem ruhigen und ausgeglichenen
Wesen aus. Sie ist anhänglich und baut eine enge Beziehung zum
Menschen auf, bei Fremden jedoch kann sie mißtrauisch und
ängstlich reagieren.
Sie ist keine Einzelgängerin und braucht Katzengesellschaft,
ist aber auch mit anderen Tieren verträglich.
Sie gilt als spielfreudig, jedoch als eher „stille“ Katze,
mit einer nicht sonderlich ausgeprägten Stimme.
 

Amerikan Curl

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/American_Curl

Geschichte:
1981 nahm ein kalifornisches Ehepaar ein streunendes
Kätzchen auf.
Dies war jedoch kein gewöhnliches Kätzchen.
Was sofort ins Auge stach: Die Ohren rollten sich
nach hinten.
Später beim ersten Wurf dieses Kätzchens, hatten zwei
von vier Jungen auch solch gekräuselte Ohren.
Nachweislich, ist dies durch ein dominantes Gen entstanden.

Bei der American Curl, handelt es sich um eine Mutation.
Der Knorbel in der Ohrmuschel ist so weich,
das sich das Ohr nach hinten einrollt.

1983 wurde die American Curl auf einer Ausstellung in Palm Springs vorgestellt und
dann 1986 zum ersten Mal bei der FIFe registriert.

Körpermerkmale:
Das auffälligste Rassemerkmal sind die nach hinten gekrümmten Ohren.
Ansonsten ist die Rasse von mittlerer Größe, hat halblanges Fell
und einen buschigen Schwanz.
Sie verfügt über große freundliche Augen, ist robust und ansonsten
völlig normal entwickelt.

Charakter:
Freundlich, verspielt, neugierig und Fremden gegenüber scheu.
Außerdem wird sie als sehr klug bezeichnet.

 

Amerikan Shorthair

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/American_Shorthair

Herkunft:
Die Amerikan Shorthair kommt aus Nordamerika.
Anhand Ausgrabungen und verschiedenen Untersuchungen haben
Archäologen und Wissenschaflter ausgeschlossen dass in
Nordamerika vor dem 15. Jahrhundert Katzen gelebt haben
so wie sie in Europa vorkamen. Im allgemeinen wird dann
auch angenommen dass die ersten kurzhaarigen Katzen mit
Kolonisten aus Europa nach Amerika kamen. Aus diesen
robusten Katzen ist die American Shorthair entstanden,
eine Rassekatze die gezüchtet und selektiert wurde mit dem
Auge auf ihre natürliche Schönheit.

Rassebeschreibung
Kopf: rund, mit vollen Fangen und etwas länger als breit.
Die Nase ist mittellang und die Schnauze hat einen
viereckigen Form.
Augen: runde Augen, weit auseinander mit einem lebendigen
Blick, Farbe abhängig von der Fellfarbe, meist kupferfarbig
oder grün, weisse Katzen können auch blaue Augen haben oder
odd-eyed sein.
Ohren: mittelgross, weit auseinander, gerundete Spitze
Körper: die American Shorthair hat einen mittelgrossen bis
grossen, kräftigen Körper etwas länger als hoch. Die Brust
ist breit und die Schulter sind gut entwickelt. Die muskulöse
Pfoten sind von durchschnittlicher Länge und haben schwere
Knochen mit kräftigen, grossen und runden Füssen.
Rute: die Rute ist mittellang, breit an der Basis und mit
abgerundeter Spitze
Fell: das glänzende Fell ist kurz und dick und kann hart
oder sehr sanft anfühlen.Im Winter kann das Fell etwas
dicker und schwerer seind als im Sommer.
Farbe: die Rasse wird nur in den sogenannten natürlichen
Farben gezüchtet, schwarz, rot,
blau, creme, mit oder ohne weissen Abzeichen und/oder
Tabby Abzeich und silberne Unterwolle.
Auch egal weisse Katzen kommen vor. Farben wie chocolat,
Burmese Abzeichen und points sind nicht erlaubt.

Wesen:
Das Wesen ist zu vergleichen mit dem europäischen Kurzhaar,
was heisst dass die Katzen sehr unterschiedlich sind. Was sie
jedoch gemeinsam haben ist dass sie sehr spielerisch sind bis
im hohen Alter, die meisten brauchen reichlich Platz. Sie
sind meist gesund und intelligent

 

Amerikan Wirehair

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Quelle: http://www.hauspuma.de/Katzenlexikon/index.php/Amerikanisch_Drahthaar

Geschichte:
1966 tauchte in Amerika auf einem Bauernhof ein drahthaariges
Katerchen auf, vermutlich das Ergebnis einer spontanen Mutation.
Mit diesem Kater und seiner Schwester begann die Zucht einer
drahthaarigen Katzenrasse. Sie erreichten recht schnell den
Rassekatzenstatus, blieben aber relativ selten.

Körpermerkmale:
Der Körper der American Wirehair ist mittelgroß bis groß, gut
gerundet und proportioniert.
Schultern und Hüften sind von gleicher Breite.
Die Beine sind mittellang, muskulös und harmonisch zum Körper.
Die Pfoten sind oval und kompakt.
Der Schwanz steht in Proportion zum Körper und läuft zu einem
runden Ende aus.
Fell: Alle Farben sind erlaubt.
Das Fell der American Wirehair ist abstehend und straff von
mittlerer Länge.Jedes einzelne Haar muß gekräuselt, geknickt
bzw. gebogen sein, auch die Haare zwischen den Ohren. Diese
Eigenschaft des Felles ist sehr wichtig. Die Dichte des Felles
führt mehr oder weniger zu Wirbeln, nicht aber zu Wellen. Gleiches
gilt für die Schnurrhaare.
Kopfform: Der Kopf der American Wirehair steht in Proportion zum Körper
und ist leicht gerundet mit besonders entwickelten Wangenknochen.
Wangen, Kinn und Schnurrhaarkissen sind gut entwickelt.
Die Nase ist mittellang und hat eine leichte konkave Wölbung am Ansatz.
Ohren: Die Ohren der American Wirehair sind von mittlerer Größe mit leicht
gerundete Spitzen, weit gesetzt und nicht zu offen am Ansatz.
Augen: Die Augen der American Wirehair sind groß, rund, klar, weit
gesetzt und passen in der Farbe zum Fell.

Wesen:
Die American Wirehair gilt als intelligent und anhänglich.
Die American Wirehair gilt als freundlich, ausgeglichen und mäßig aktiv.
Sie ist gesellig und sucht die Aufmerksamkeit ihres Menschen. Fremden
gegenüber ist sie zurückhaltend.

 

Anatoli

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Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/94/Cat_0063.JPG

Die Anatoli ist mittelgroß, kräftig und muskulös. Ihre Beine sind mittellang und sie besitzt runde Pfoten. Der Kopf ist mittellang und dreieckig, mit großen Ohren, geradem Profil und kräftigem Kinn. Die Augen sind mandelförmig und leicht schräg gestellt. Die Augenfarbe sollte sich nach der Fellfarbe richten und kann von grün über hellgelb bis dunkelbernsteinfarben reichen. Bei weißen Katzen kommen auch blaue sowie zweifarbige (gelb und blau oder grün und blau) Augen vor. Bei der Anatoli sind alle Fellfarben außer Chocolate, Cinnamon, deren Aufhellungen und Pointmuster anerkannt. Die Anatoli gilt, wenn man sich genug mit ihr beschäftigt, als liebenswürdig und anhänglich.

 

B

Balinesenkatze

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Balinesen-Katze

Herkunft:
Balinesen entstammen einer Kreuzung aus langhaarigen Siamkatzen und
Angorakatzen. Mit der Zucht wurde 1950 in den USA begonnen.
Ihren Namen verdanken sie ihrer zierlichen Statur und der Eleganz, mit der
sie sich bewegen. Diese soll an die Tempeltänzerinnen auf Bali erinnern.

Körpermerkmale:
Die Statur einer Balinesenkatze ähnelt sehr der einer Siamkatze. Sie ist
mittelgroß, schlank und sehr muskulös mit einem langen, spitz zulaufenden
Schwanz.
Die Beine sind schlank und hinten länger als vorne.
Der Kopf ist keilförmig und länglich mit einer langen geraden Nase und
einer flachen Stirn. Die Augen sind mandelförmig und leuchtend blau.

Ihr langes Fell ist fein und seidig und recht pflegeleicht im Vergleich zu
anderen Halblanghaar- oder Langhaarrassen. Am Schwanz ist das Fell wie
bei einer Feder ausgebreitet.
In Deutschland anerkannte Farbschläge sind seal-point, blue-point,
chocolate-point, lilac-point, red-point, creme-point, fawn-point,
cinnamon-point und foreign white.
Diese Farben (außer weiß) sind auch als tabby-points, als tortie-points (aus
einer Kreuzung eines cremefarbenen oder roten Tieres mit einer anderen
Farbe) oder als tortie-tabby-points zugelassen.
Wie so oft entwickelt sich die Fellzeichnung erst in den ersten
Lebenswochen und ist nicht gleich zu Beginn voll zu sehen.


Charakter:
Die Balinesenkatze ist sehr intelligent, verspielt und aktiv. Ihr
Bewegungsdrang und ihre Eleganz lassen sie zu einer wahren Akrobatin
werden. Als Nachkomme einer Siamkatze ist auch sie sehr gesprächig, ihre
Stimme ist aber weniger laut und durchdringend. Sie ist sehr anhänglich
und sensibel und braucht viel Aufmerksamkeit, die sie auch einfordert.

 

Die Bengalkatze

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bengal-Katze

Herkunft und Geschichte:
Die Bengalkatze ist eine neue Züchtung, die auf der Verpaarung der
wildlebenden asiatischen Bengalkatze (Felis bengalensis) und Hauskatzen.
Zwar stammen die echten Bengalkatzen aus Asien, die künstlich entstandene
Rasse aber wurde zuerst in den USA gezüchtet.

Zuchtgeschichte:
Die wildlebende Bengalkatze läßt sich nicht domestizieren. Da sich diese
sehr selten gewordene Art sie steht mittlerweile auf der Liste der bedrohten
Tierarten jedoch auch mit Hauskatzen verpaaren läßt, wurden seit 1963 von
Frau Jean Mill einige dieser Tiere nach Amerika importiert und mit
American Shorthair, Abessinier und anderen Kurzhaarkatzen gekreuzt.
Da die männlichen Nachkommen nicht fortpflanzungsfähig waren, wurden die
weiblichen Nachkommen wiederum mit Hauskatzen verpaart.
Somit erhielt man zahme Hauskatzen im Wildlook.
Ziel der Bengalzucht ist es, eine Katzenrasse zu züchten, die der Leopardkatze
in Optik und Typ möglichst nahe kommt, aber das sanfte Wesen einer domestizierten
Katze hat. Dies stellt in der Praxis ein Problem dar. Die neue Katzenrasse ist
seit 1985 auf Ausstellungen zu sehen und wurde 1991 offiziell anerkannt.
Die Anerkennung durch die FIFe erfolgte erst Ende 1999. Mittlerweile werden
die Bengalen in zahlreichen Ländern gezüchtet.

Rassestandard:

Merkmal

Ausprägung

Körper

groß, lang, schlank, sehr muskulös

Kopf allgemein

mittelgroß, breit, leicht keilförmig, abgerundete Konturen,
ausgeprägte Schnurrhaarkissen

Ohren

mittelgroß, breite Basis, abgerundete Spitzen, keine Haarbüschel

Nase

groß, breit, konvexe Linie

Augen

groß, oval, Augenfarbe: alle Farben außer blau

Beine

lang, schlank, Hinterbeine länger als Vorderbeine

Pfote

groß und rund

Schwanz

lang, leicht zugespitzt

Farbe

siehe unten, Tupfen sollen möglichst gleichmäßig und
kontraststark sein

Fell

kurz bis mittellang, dicht und fein

typische Fehler

Schönheitsfehler: langes, rauhes oder grobes Fell,
weiße Flecken, ungetupfter Bauch

Farben:
Grundsätzlich werden zwei Farbmuster unterschieden:

1. spottet = gepunktet, Leopardenmuster
Die Flecken sollen ähnlich den Rosetten der Wildkatzen an den Rändern dunkler sein
als in der Mitte und einen deutlichen Kontrast zur Grundfarbe bilden. Der Bauch muß
wie der übrige Körper gepunktet sein, während Beine und Schwanz Querstreifen bzw.
Ringe aufweisen.
2. marbled = marmoriert, Bengalenmuster

Es wird kein symmetrisches Muster, sondern ein ungleichmäßiges Zeichnungsmuster
gewünscht
Die beliebtesten Farbschläge sind in der Farbenübersicht dargestellt.

Charakter:
Bengalkatzen sind Tiere mit Witz und Charme. Sie sind lebhaft, aktiv und
spielen gerne und viel, oft auch gerne mit Wasser. Sie sind sehr
menschebezogen, wollen immer dabei sein und im Mittelpunkt stehen. Sie
sind klug und neugierig, haben immer ihr Näschen zu vorderst und
müssen alles untersuchen. Junge Bengalen sind oft so beschäftigt, dass sie
keine Zeit zum Schmusen haben. Aber wenn sie dann müde sind,
kuschelsn sie sich gerne an ihren Menschen und geniessen die
Streicheleinheiten. Bengalen kommen auch gut mit Katzen anderer Rassen
aus, so fern diese nicht all zu ruhig sind. Auch Hunde und Kinder sind für
Bengalen kein Problem.

 

Birma

Blue-Point

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Birma-Katze

Geschichte:
Die "Heilige Birma"
Diesen Namen hat die Birma einer Legende zufolge zu verdanken.
Diese besagt das Mun Ha, Abt der der Kittha-Mönche einen Kater Namens Sinh besaß.
Sie lebten in einem Kloster am Lugh-Gebirge und hatten ihr Leben der Göttin
der Seelenumwandlung Namens Tsun-Kyankze (sie hatte wunderschöne
saphirblaue Augen) geweiht.

Der Kater Sinh besaß einen weißen Körper mit Bernsteinfarbenen Augen. Ohren, Nase,
Schwanz und Pfoten waren dunkel, was die Mönche als Zeichen des Schmutzes und
der Unreinheit bezeichneteten, all das was den Boden berührt.

Als der Abt Mun Ha durch einen Angriff aus Siam verstarb,
sprang sein Kater auf ihn und blickte der Göttin in die Augen.
Plötzlich verfärbten sich seine Augen wie die der Göttin tiefblau.
Sein Fell wurde goldgelb und seine Pfoten mit denen er seinen
Herrn berührte, wurden als Zeichen der reinen Seele blütenweiß.
Es fand eine Seelenumwandlung satt.
Die Seele von Hun Ha, war nun in seinem Kater.
Und als auch dieser nach ein paar Tagen starb, nahm er die Seele seines Herrn
mit ins Paradies.

Nun heißt es:
Stirbt eine heilige Katze im Tempel von Lau Tsun, so nimmt sie die Seele eines
verstorbenen Mönches mit sich.
Es wird auch gesagt: Derjenige der einer solchen Katze schaden zufügt, wird
unvorstellbare Qualen erleiden, bis ihm die Seele der Katze verziehen hat.

Körbereigenschaften:
Die Birma gehört zu den Halblanghaarkatzen und ist eine mittelgroße Katze mit
kräftigen Knochenbau. Wie alle Pointkatzen, wird auch die Birma weiß geboren
und bekommt ihre Fellzeichnung erst nach und nach.
Ihr dichtes Fell ist eher Pflegeleicht, da es in der Regel nicht zu Vefilzungen neigt.

Diese Rasse besitzt wunderschöne, tiefblaue Augen, die leicht Oval statt
Rund sind.
Die Beine sind kurz, die Pfoten breit und der Schwanz ist von mittlerer Länge.

Die Heilige Birma wird vom Aussehen her, oftmals mit der Ragdoll verwechselt.
Es gibt aber durchaus eindeutige Unterschiede, die man als Laie erstmal nicht erkennt.

In Wirklichkeit haben die beiden Rassen aber nur eine Gemeinsamkeit: Die weißen
Söckchen an den Vorderpfötchen.
Ansonsten unterscheiden sie sich in ihrer Fellzeichnung bei genaueren betrachten
doch sehr.

Charakter:
Birmakatzen sind sehr Menschenbezogen und sollten daher nicht lange allein sein.
Bei Berufstätigen Menschen wäre ein Katzenkumpel das beste.
Es sind auch verspielte und neugierige Katzen, die stets am Familienleben
interessiert sind.

 

Bombay

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bombay-Katze

Geschichte:
Nikki Horner ist die Züchterin, die diese Rasse zum ersten mal in Kentucky züchtete.
Die Bombay sollte das Aussehen eines schwarzen Panthers, die charakterlichen
Eigenschaften einer Burma und die Robustheit der Amerikan Shorthair besitzen.
10 Jahre hat es gedauert, bis die Züchterin mit ihrem "Zuchtergebnis" zufrieden war.
Seit 1958 ist die Bombaykatze eine anerkannte Rassekatze.

Körpermerkmale:
Das größte Rassemerkmal ist das glänzende, pechschwarze Fell der Bombay.
Denn es gibt sie in keiner anderen Farbe!
Die Bewegungen der Bombay, sowie der schmale, athletische Körper, erinnern an
eine Wildkatze. Sie besitzt wunderschöne goldene bis kupferfarbene Augen.

Charakter:
Die Bombay hat eine aufdringliche, anschmiegsame Art an sich und gehört zu den
Dauerschmusern. Ihr Schnurren kann man fast den ganzen Tag hören. Die Bombay
ist eine freundliche Rasse, die viele Streicheleinheiten benötigt.

 

Britisch Kurzhaar - kurz BKH

BKH_Kater_schwarz

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Britisch_Kurzhaar

Geschichte:
Die BKH ( im englischen Britisch Shorthair) welche seit ca. seit 100 Jahren
gezielt gezüchtet wird, wurde Ende des 19. Jahrhunderts populär. Jahrhunderte
lang ca. wurde diese heute sehr beliebte Rasse unbeachtet gelassen.
Erst Anfang des 19. Jahrhunderts wurde damit begonnen Farbschläge sowie auf
den Typen hin zu züchten. Die erste erzielte Rasse der BKH wurde dann im Jahre
1871 im Crystal Palace ausgestellt.

Die Wahl zur Kreuzung mit Perserkatzen sowie Exotikkatzen fiel nach den
Weltkriegen, nachdem div. Versuche der Kreuzung mit anderen Rassen bzw. Hauskatzen
gescheitert sind - man versuchte den Zuchtbestand wieder aufzubauen sowie versprach
man sich eine Typverbesserung der BKH.
Des weiteren folgten Kreuzungen mit der Kartäuserkatze , deren Zuchtbestand nach
den Weltkriegen seinerzeit ebenfalls abgebaut hatte.

Der Zuchtverband FIFe hatte somit dann seinerzeit , aufgrund der hohen Gleichheit
der Rassen, die Britisch Kurzhaar mit der Karthäuserkatze oder auch Chartreux
zusammengefasst. Von dann an wurden somit alle "blauen" Katzen unter dem Rassenamen
"Kartäuser" und alle Katzen mit anderen Farbschlägen als "Britisch Kurzhaar"
geführt und benannt. Nach zahlreichen Protesten wurde dann 1977 die Einteilung
der ursprünglichen Kartäuser wieder aufgehoben. Im Volksmund wird die blaue Britisch
Kurzhaar irreführend oftmals noch immer Kartäuser genannt , wohlgleich diese blaue
Britisch Kurzhaar Rasse heute eigentlich im Rassestandard mit der echten Kartäuser,
also der Chartreux, nicht zu verwechseln ist , da diese sich durch gezielte Zucht
optisch deutlich unterscheiden.

Den Ausdruck "Kartäuser" , der heute noch immer viel genutzt wird, gehört nunmehr
weder der Britisch Kurzhaar Katze an noch der echten Chartreux - dennoch wird dieser
leider noch oftmals im volkskundlichen Audruck verwendet. Durch direkten Vergleich
der Rassetypen kann mann dann feststellen welche Rasse dieser Beiden gemeint wird.

Der Körperbau einer Britisch Kurzhaar ist "stämmig", eher kurz und gedrungen -
im Gegensatz zu dem einer echten Chartreux, welche eher längere Beine aufweist
und eher ein dunkleres "blau" im Fell trägt. Die Chartreux wird auch nur in der
Farbe "blau" zu finden sein.

Um 1980 rum wurde erst eine Teilung zwischen der Britisch Kurzhaar und der
Europäisch Kurzhaar vorgenommen - bis dahin wurden diese beiden Rassen in der
gleichen Klasse geführt. Die Rasse der Britisch Kurzhaar wurde erst in gleicher
Zeit, 1980, in den USA vom Zuchtverband CFA anerkannt.

Im allgemeinen ist die Rasse der Britisch Kurzhaar gut als Familienkatze zu halten.
Sie ist von Typ her eher gemütlich und ruhig.

Merkmale der Britisch Kurzhaar:
- sehr dichtes und kurzes Fell
- sehr viel Unterwolle im Fell
- Körper sehr muskulös , kraftvoll und stämmig
- runder Kopf
- runde Ohren . breit gesetzt
- große Augen (orange oder kupfer bzw. blau bei den Pointfarben oder orange bzw.
  kupfer bei den silbernen Farbschlägen)
- leicht verkürzter Schwanz
- kurze stämmige Beine

Britisch Kurzhaar sind mit ca. 2 Jahren erst vollständig ausgewachsen und Kater
können durchaus das stolze Gewicht von bis gut 8 Kilo erreichen.

Über 50 Farbschläge sind bei den Britisch Kurzhaarkatzen heute bekannt , welche
sich in die Farbschläge Unifarben (wie weiß, schwarz, blau, lilac, creme, fawn,
rot und cinnamon), Bicolor, Point, Tabby (sogenannte "Whiskas-Katze") teilen.

Da nach den Weltkriegen die Rasse der Perserkatze eingezüchtet worden ist,
kommt es manchmal ebenfalls zu langhaarigen Briten im Wurf . Diese werden unter
dem Namen "Highländer" bzw. einfach "Britisch Langhaar" geführt. Sie gehören
ebenfalls zur gleichen Rasse an und weisen die gleichen Rassemerkmale (bis auf
das längere Fell ) wie die Britisch Kurzhaar auf.

Charakter:
Die Britisch Kurzhaar ist ein stiller, ausgeglichener und ruhiger sowie
scharfsinniger und aufmerksamer Gefährte.Sie ist gilt als anhänglich, aber dennoch
distanziert und nicht aufdringlich und mag es nicht,bedrängt zu werden.Im Gegensatz
zu den Siamesen und Orientalen sind sie keine Schoßhocker. Die Colourpoint haben
durch die Einkreuzung der Siamkatzen zum Teil auch deren Eigenschaften geerbt. Je
nach Verpaarung und Verteilung der Gene weicht der Charakter dieser Briten von den
übrigen Vertretern dieser Rasse ab.

 

Britisch Longhair

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Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/British_Longhair

Die BLH ( im englischen Britisch Longhair) oft auch Britanica, Highlander
oder Lowlander genannt, ist rein zufällig entstanden.

Die Einkreuzung der langhaarigen Perserkatzen hat nicht nur eine Typverbesserung,
sondern auch das Thema “Langhaar” eingebracht.
So kann es manchmal geschehen, wenn beide Elternteile das nicht-dominant vererbende
Gen für Langhaar in sich tragen, dass ein Langhaar-Wurf in einer Britisch-Kurzhaar-
Zucht fällt (oder nur einige Kätzchen langhaarig sind). Früher wurden sie
verschwiegen und oft als Mischlinge verschenkt.
Heute sind sie für viele Liebhaber was ganz besonderes!

Die Variation Britisch-Langhaar (BL oder BLH) ist als eigenständige Rasse anerkannt,
jedoch nicht bei jedem Verband vertreten. Mittlerweile spezialisieren sich trotzdem
einige Züchter genau auf diese Besonderheit. Sie besitzen im Grunde bis auf die
Länge der Haare, die gleiche Fellstruktur wie die Kurzhaar-Briten.

Das weiche plüschige Fell mit dichter Unterwolle der Kurzhaar ist recht pflegeleicht,
haart relativ wenig. Anders ist es bei der Britisch Langhaar, da sollte man doch
einmal am Tag zur Bürste greifen.

Die BLH gibt es in einer sehr großen Farbvielfalt: chocolate, lilac, creme, rot,
schwarz, weiß, fawn, cinnamon, dann gibt es sie in gestromt, gepunktet, gestreift,
in smoke, Bi- u. Tricolor oder auch in point.

Eine kurze Zusammenfassung: BKH/BLH, beide sind sehr personenbezogen und beleben
jeden Haushalt durch ihren Charme.
Aufgrund ihres ausgeglichenen Gemüts eignen sie sich wunderbar als Wohnungskatze.
Aber Vorsicht, wenn Sie sich mit den Britenvirus angesteckt haben wird es nicht bei
einer Katze bleiben!

 

Burma-Katze

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Burma-Katze

Herkunft:
Die Burma-Katze, auch Burmese genannt, stammt aus Birma (dem heutigen Myanmar).
Dort gilt sie als Glückskatze und gehört zu den 16 Tempelkatzenrassen.
Ihr ursprünglicher Name ist Thong Daeng (übersetzt: gelehrige Schönheit
oder Kupferkatze).

Die Zucht der Burmesen begann mit einer Rassemix-Kätzin, die aus Burma (Rangoon)
1933 in die USA transportiert wurde. Genetiker beschäftigten sich mit den genetischen
Grundkomponenten dieser Katze und stellten fest, dass sie ein Hybrid aus einer
Siamkatze und einer bis dato unbekannten Katzenrasse war. Diese Rasse wurde dann der
Herkunft dieser Katzendame nach „Burmese“ genannt. Seit 1936 ist die Rasse in der
Cat Franciers Association anerkannt.

Burmesen werden heute hauptsächlich in Großbritannien, Australien und Neuseeland
gezüchtet, wobei es leider keine einheitlichen Rassestandards gibt. Daher ist auch
eine in Europa gezüchtete Burma-Katze in den USA, Neuseeland und Australien nicht
als Rasse anerkannt. In Deutschland werden Burma-Katzen seit 1970 gezüchtet.

Körpermerkmale:
Die Burma-Katze hat eine mittelgroße, muskulöse und kräftige Statur, auch wenn sie
auf den ersten Blick zierlicher scheinen mag, als sie wirklich ist.

Sie hat einen geraden Rücken, einen mittellangen Schwanz, lange, schlanke Beine mit
ovalen Pfoten, dabei sind die Vorderbeine etwas kürzer als die Hinterbeine.
Ihr Kopf ist keilförmig mit einem kräftigen Kinn und einer geraden Nase, die am
Ansatz jedoch einen sichtbaren Stop (eine Einbuchtung) haben soll.
Die Ohren sind mittelgroß und breit, die Spitzen sind leicht gerundet.
Die Augen sind groß und stehen relativ weit auseinander und das Oberlid ist
orientalisch gekrümmt.

Die Burmesen haben goldgelbe bis bernsteinfarbene Augen.
Ihr Fell liegt aufgrund einer sehr dünnen Unterwolle dicht am Körper an, ist dicht,
kurz und fein und sollte nicht gemustert sein (Ausnahme bilden die Kitten, bei
denen das Fell heller ist und eine leichte Tabbyzeichnung aufweist).
Der Bauch ist etwas heller als Rücken und Beine, die Ohren und die Gesichtsmaske
sind dunkler.
Anerkannte Farben sind braun, blau, chocolate, lilac, rot, creme,
braun-tortie, blau-tortie, chocolate-tortie und lilac-tortie.

Charakter:
Die Burma-Katze gilt als aufgeweckte, intelligente und neugierige Katze.
Sie ist temperamentvoll und sehr verspielt und hängt sehr an ihren Menschen, dabei
weiß sie genau, was sie will und fordert das auch bestimmt ein. Sie gilt als weniger
sensibel bzw. empfindlich als die Siamkatze. Allerdings bleibt sie nicht gerne
alleine – auf eine Einzelhaltung bei längeren Abwesenheitszeiten sollte also
verzichtet werden.

 

Burmilla

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Burmilla

Geschichte:
Diese Rasse entstand 1981 zufällig in Großbritaninien durch die Paarung einer lilac
farbigen Burma- Katze mit einem Chinchilla- Perser. Daher hat die Burmilla auch
ihren Namen, der sich in Burma und Chinchilla wiederspiegelt.

1983 wurde diese Rasse in Großbritannien als eigenständige Rasse anerkannt und
1984 der erste Burmilla Club gegründet. Die Fédération Internationale Féline (FiFe)
erkannte sie jedoch erst 1996 als eigenständige Rasse an.

Körpermerkmale:
Die Burmilla ist von mittlerer Größe mit kräftigen Körperbau und stämmigen Beinen,
trotzdem ist es eine schlanke Katze.
Kater bringen ca. 3,5 - 6,5 kg und Kätzinnen etwa 2,5 - 4,5kg auf die Waage.
Der Kopf ist breit, rund und besitzt eine kurze Nase mit sichtbaren Stopp.
Kiefer und Kinn sind kräftig und gut entwickelt.
Die Ohren sind groß mit runden Ohrspitzen und stehen weit auseinander.
Die Augen sind ebenfalls groß und weit auseinander in einer wunderschön leuchtenden
grünen Farbe.

Die Hinterläufe sind etwas länger als die Vorderläufe.
Die Pfoten besitzen schwarze Ballen und sind zierlich mit ovaler Form.
Am Ansatz ist der Schwanz kräftig und wird zur Schwanzspitze hin etwas dünner.

Die Brumilla hat weiches, seidiges, dichtes Fell, das etwas länger als das der
Burmakatze ist.
Im Gesicht, an den Beinen und am Schwanz kann man zarte Fellstreifen erkennen
und auf der Stirn ist die M-Zeichnung sichbtar.

Charakter:
Diese Rasse gilt als sehr Menschenbezogen, anhänglich und ausgeglichen.
Sie "unterhält" sich sehr gerne mit ihren Menschen und verfügt
hierzu über verschiedene Laute, die sie einsetzt.

 

 

 

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