Katzenrassen von C-I

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C

 

Chartreux

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Chartreux

Geschichte:
Zur Herkunft der Kartäuserkatze gibt es zwei Versionen.
Eine Version wäre, das sie von Karthäuser Mönchen im 16. Jahrhundert gezüchtet wurden.
Die zweite Version besagt, das sie nach der sehr feinen Wolle der Pile des Chartreux
benannt worden sind, die aus Spanien importiert wurde. Sicher war das ausschlaggebend
für den französischen Namen der Chartreux.

Bis ins 19. Jahrhundert war die Kartäuser sehr bedeutsam für die Pelzindustrie.
Vorallem in Frankreich diente sie leider sogar als begehrtes Lebensmittel.

Was sich jedoch Ende des 19. Jahrhunderts mit den Katzenausstellungen der Kartäuser
änderte. Etwa 1920 wurde ein Zuchtprogramm aufgestellt. Die Zucht wurde ausßerdem
mit der Britisch Kurzhaar und der blauen Perser erweitert.

Körpermerkmale:
Die Rasse hat ein breites, kräftiges Kinn und der Kopf selbst sollte trapezförmig
sein.
Der Körperbau ist mittelgroß bis groß, muskulös und mittellang mit breitem
Brustkorb.

Die Ohren mittelgroß, eng aber hoch gesetzt.
Sie haben eine mittelgroße, gerade und breite Nase, die keinen Stop haben darf.
Leicht schräg gestellte, große kupfer bis bernsteingelb-golden farbene Augen.

Die Beine sind stämmig und mittellang.
Außerdem haben sie große runde Pfoten.
Der Schwanz hat eine abgerundete Spitze, ein dünnes Ende und ist mittellang.
Die Fellfarbe sollte blau sein. Das Fell selbst kurz, dicht, abstehend, glänzend
mit dichter Unterwolle.

Als Fehler werden ungleichmäßige oder falsche Fellfarben angesehen.
Ebenso eine Stupsnase.

Charakter:
Sanftmütig, mit sehr ausgeglichenen und ruhigen Wesen. Gesellig aber dennoch
eigenwillig. Anhänglich- braucht viel Aufmerksamkeit.
Die Kartäuser besitzt außerdem eine leise zirpende Stimme, welche sie aber nur
selten benutzt.

 

Chausie

Chausie

Quelle: http://www.chausie-cats.com/

Geschichte:
Diese Rasse ist eine sogenannte Hypridrasse.
Sie enstand aus einer Kreuzung von Hauskatze und Rohrkatze (Klick).
Ihre Ahnen lassen sich bis ins alte Ägypten zurück verfolgen.
Diese Tiere wurden verehrt und waren den Pharaos treue Begleiter.

Seit 1995 ist die Chausie offiziell vom TICA in den USA anerkannt.
Allerdings gibt es auch Vereine, die diese Rasse nicht anerkennen.

Körpermerkmale:
Diese Rasse ist von mittlerer Größe und hat einen langen schlanken Körper.
Der Kopf ist leicht Keilförmig mit hohen Wangenknochen.
Das Fell ist dicht und kurz (jedoch länger als bei anderen Kurzhaar), die Ohren
sind breit im Ansatz und Ohrpüschel ragen heraus.
Die Hinterbeine sind etwas länger als die Vorderpfoten und die runden Pfoten
wirken etwas klein.

Charakter:
Sehr spielfreudig und aktiv.
Sie sind sehr intelligent, fordern viel Aufmerksamkeit und wollen demenstprechend
auch beschäftigt werden. Sie sind anhänglich werden aber nicht unbedingt als
Schoßkatze beschrieben.

 

Cornish_Rex

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Cornish_Rex

Geschichte:
Die erste Rex-Katze tauchte in den 50er-Jahren auf einer Halbinsel in Süd-West
England namens Cornwall auf.
Es war ein normaler Bauerhofkatzenwurf, in dem ein gelocktes Katzenkind das Licht
der Welt erblickte. Man kreuzte es mit seiner eigenen Mutter und so enstanden
noch mehr Rex-Katzen.

Der Name Cornish Rex leitet sich von der Halbinsel Cornwall ab.
Später entdeckte man in Devonshir eine weitere Katze mit gelockten Fell, die den
passenden Namen Devon-Rex erhielt.
Kreuzte man jedeoch beide Rassen, so blieb das gewünschte Ergebnis jedoch aus.
Das Wort "Rex" stammt aus der Hasenzucht und beschreibt das maulwurfsartige Fell
dieser Katzen.

Körpermerkmal:
Rassehauptmerkmal ist das gelockte Fell.
Grannenhaare sind nur wenige vorhanden.
Von allen Rex-Katzen ist die Cornish-Rex am stärksten von Haarveränderungen betroffen.
Ihre Leithaare fehlen völlig, die Schnurrbarthaare sowie Augenbrauen sind gekräuselt.
Sie bestitz lange Beine, einen langen Schwanz und einen schlanken Köprer.
Die großen Ohren erinnern irgendwie an eine Fledermaus, außerdem hat sie ovale
mittelgroße Augen.

Charakter:
Sehr freundlich, verschmust sowie auch sehr intelligent.
Sie lieben warme Räume, und bevorzugen es somit den Winter im warmen zu verbringen.
 

D

 

Devon Rex

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Devon_Rex

Geschichte:
Die erste Devon Rex Katze wurde 1960 in der englischen Grafschaft Devon geboren.
Benannt wurde sie nach der Grafschaft Devon.
1965 erschien sie auf Ausstellungen, wurde aber von den meisten Besuchern aufgrund
ihres Aussehens abgelehnt. Erst 1967 wurde die Devon Rex Katze in England anerkannt
und erfreut sich seitdem einer immer größer werdenden Beliebtheit.

Körpereigenschaften:
Die Devon Rex Katze hat ein kurzes welliges Fell, welches ihr den Spitznamen Pudelkatze
eingebracht hat. Mit den großen Ohren und dem flachen, breiten Schädel erinnert sie
an einen kleinen Kobold.
Die Devon Rex Katzen gibt es in allen anerkannten Kurzhaarfarben. Wobei die Variante
mit weißem Fell und goldfarbenen Augen die weit verbreitetste ist. Sie ist eine
mittelgroße Katze mit einem Gewicht von 2,5 – 3 kg bei den weiblichen und bis zu 4 kg
bei den männlichen Tieren. Devon Rex Katzen verlieren so gut wie keine Haare.

Charakter:
Die Devon Rex Katze hat ein sehr anhängliches Wesen, ist sehr verschmust und
wärmebedürftig. Wen sie einmal in ihr Herz geschlossen hat, den lässt sie nicht
mehr raus. Die Devon Rex Katze spielt gerne und ausgiebig und wird deshalb auch
der Kobold der Katzenwelt genannt. Im Alter wird sie etwas ruhiger.

Devon Rex Katzen apportieren gerne, werden nicht so schnell müde und sind sehr
ansprachebedürftig. Devon Rex Katzen sind eine sehr liebevolle Rasse, die auch sehr
gut mit Kindern und anderen Haustieren zu recht kommen.
Zuletzt geändert von Biene am 30.01.2009 18:16, insgesamt 4-mal geändert.

 

E

 

Europäisch Kurzhaar

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isch_Kurzhaar

Geschichte:
Die Europäisch Kurzhaar ist eine Katzenrasse die im deutschsprachigen Raum am
häufigsten vorkommt und in dem Sinne eher nicht planmäßig gezüchtet wird. Erst
1982 wurde die Europäisch Kurzhaar als eigenständige Rasse anerkannt.

Die Urahnen sind ganz gewöhnliche „Dorfkatzen“ und die uns bekannten „Hauskatzen“.

Rassemerkmale:
- kräftiger Körper , mittelgroß
- gedrungen, muskulös und massiv in der Erscheinung
- lange muskulöse Beine
- großer Kopf und eher länger als breit
- gerade Nase , mittellang
- runde und große Augen , harmonierend mit Fellfarbe
- Ohren an der Spitze leicht gerundet , am Ansatz breit und weit auseinandergesetzt
- dichtes Fell in allen möglichen Farbschlägen
- spitz zulaufender und kräftiger Schwanz

Da die Europäisch Kurzhaar eher unkontrolliert zur Welt kommen weist diese Rasse
durchaus sehr unterschiedliche Gen-Kombinationen auf wobei sich jedoch ein
bestimmter Phänotyp immer wieder duchsetzt und somit die eigentlich Europäisch
Kurzhaar ausmacht.
Die Europäisch Kurzhaar wird im Volksmund auch , wie meistens bekannt, einfach
„Hauskatze“ genannt.

 

Exotic_Shorthair

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Exotische_Kurzhaarkatze

Geschichte:
Amerika ist das Ursprungsland der Exotic Shorthair.
Sie enstand aus einer Kreuzung zwischen Perser und American Shorthair.
Später wurde durch das einkreuzen von Burmesen, die Rasse weiter entwickelt.

Seit 1966 ist sie in den USA als Rassestandart anerkannt.

Körpermerkmale:
Die Exotic Shorthair hat durch die Einkreuzung das kindliche Aussehen und den ruhigen
Charakter von der Perser und das pflegeleichte Fell einer American Shorthair.

Sie hat große runde Augen, die Ohren sind klein, spitz, weit auseinandergesetzt
und haben eine leicht gerundete Spitze.
Der Körper ist muskulös, von mittlerer Größe und hat breite Schultern sowie eine
breite Brust. Das Fell ist dicht, kurz, jedoch nicht flach anliegend.
Die Beine sind kurz, stämmig und haben runde Pfoten.

Charakter:
Wie ihre langhaarigen Verwandten, hat sie ein sehr sanftes und ruhiges Wesen.
Sie ist anhänglich, liebenswürdig und sehr verschmust.
Jedoch neigt sie zur Bequemlichkeit und benötigt daher nicht all zu viel Auslauf.

 

F

Foreign White

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Quelle: http://www.siamese-scotland.co.uk/Breed%20Information.htm

Ursprungsland: Fernost (Thailand)

Kurze Geschichte der Rasse:
Obwohl die meisten Katzen mit blauen Augen eine grosse Chance auf taube Kittens
haben, gilt dass für diese Katze nicht. Die blaue Augenfarbe kommt vom pointed
Siamesen und nicht vom Gen dass die blauen Augen , und damit Taubheit, vererbt.

Rassebeschreibung:
Kopf: muss im Idealfall zusammen mit den grossen Ohren ein perfektes gleichseitiges
Dreieck bilden. Lange Nase.
Augen: mandelförmig, rein dunkelblau und etwas schief gestellt
Ohren: gross, schief gestellt
Körper: elegant, lang, schlank und muskulös. Der Hinterhand höher als der
Vorderhand. Die Pfoten sind schlank und lang, die Füsse oval
Rute: lang und dünn
Fell: seidesanft und kurz. Ziemlich wenig Unterwolle
Farbe: weiss

Wesen:
Sie haben ein ausgesprochenes Wesen und sind im Hause immer deutlich anwesend.
Sie können Stundenlang reden. Sie sind aussergewöhnlich sozial. Sie können nicht
lange allein gelassen werden. Sie werden gerne gestreichelt und sind sehr verschmusst.
Fast immer fröhlich und verspielt

 

G

German Rex

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Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:German_rex_alana.JPG

Geschichte:
Es begann alles mit einem Katerchen Namens "Munk".
Dieser lebte 1930/31 im ostpreußischen Königsberg.
Die Eltern des Jungtieres waren eine Angorakatze und ein Russisch Blau Kater.
Munk hatte noch ein Brüderchen (auch gelockt) das kastriert wurde, aber Munk konnte
seine Gene weiter geben.

Die Ärztin Dr. Rose Scheuer -Karpin enteckte 1947 in Berlin eine schwarze gelockte
Katze. Aufgrund ihres Fells, wurde das Kätzchen "Lämmchen" getauft.
Lämmchen war der Grundstein der Zucht von Rex Katzen.
Wie man später heraus fand, stammte sie auch aus Königsberg.

Körpermerkmal:
Diese Rasse besitzt große Ohren und einen mittelgroßen schlanken Körper mit
langen Beinen.
Das größte Merkmal ist natürlich ihr Fell. Da es nur aus Unterwolle besteht, ist es
sehr samtig und weich anzufassen.

Charakter:
Sehr lebendig, verspielt und menschenbezogen.
Sie sind lernfreudig, intelligent aber auch sehr sensibel.
Man sagt, sie brauchen mindestens einen Katzenkumpel um glücklich zu sein.

 

H

Havana

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Havana-Katze

Geschichte:
Wie alle orientalisch Kurzhaarkatzen, stammt die Havana von der Siam ab.
Die Rasse entstand durch eine Verpaarung mit einem siamesischen Sealpointkater und
einer schwarzen Kurzhaar mit siamesischen Einschlag. Unter dem Wurf war eines der
Jungen ein einheitlich brauner Kater der seinem Besitzer so gefiel, das er mit diesem
Kater weiter züchtete.

Die Havana wurde offiziell 1959 als Rasse anerkannt.
Amerikanische Züchter entschieden sich für eine weniger orientalische Form und verboten
somit Siamesen bei der Zucht.
Die amerikanische Havana wird Havana brown genannt und hat ein runderes Gesicht und
eine kürzere Nase. Allgemein der Körperbau ist nicht so schlank.

Körpermerkmale:
Langer schlanker aber dennoch muskulöser Körperbau.
Keilförmiger Kopf mit kurzer gerader Nase und braunen/ rosa Spiegel.
Große Ohren mit abgerundeten Spitzen und die Augen sind mandelförmig mit einem blassen
bis mittleren grün.

Kleine ovale Pfoten mit braunen oder rosa Ballen.
Die Beine der Havana sind lang und schlank.
Das Fell der Havana ist sehr kurz und hat ein tiefes gleichmäßiges Kastanienbraun.
Es glänzt wunderschön, vorallem wenn die Katze mit einem Lederlappen abgerieben wird.
Das Schwanzende ist spitz und der Schwanz selbst, ist lang und dünn.

Charakter:
Diese Rasse ist sehr temperamentvoll und agil, was somit auch bedeutet, das sie
dementsprechend gutes Futter benötigen um ihr schönes Aussehen zu erhalten.
Havana sind sehr anhänglich und oft überhaupt nicht gern allein.
Es ist eine sehr gespräche Rasse. Vorallem die europäische Havana mit Siamesischen
Einschlag ist sehr "redefreudig". Die amerikanische Havana ist hingegen etwas ruhiger.
Es sind sehr verspielte, intelligente aber auch sehr eigensinnige Katzen.

 

Himalayan

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Quelle: http://www.eurocatfancy.de/de/nav/cat-breeds/HIM/himalayan_profile.html

Geschichte:
Eine sehr beliebte Art ist die Langhaar Colourpoint.
Sie entstand erstmals durch eine Kreuzung zwischen Perser und Siam und wurde dann
weiter gezüchtet. Sie wird auch Maskenperser oder Himalayan genannt und gilt als keine
eigenständige Rasse, da sie eine Farbvariante der Perser ist.
Sie wurde 1935 in den USA geboren und Ende der vierziger Jahre begann eine
zielgerichtete Zucht in Großbritannien.

Körpermerkmale:
Farbschläge der Himalayan sind seal point, blue point und seal tortie.
Sie besitzen eine Maskenzeichnung, Gesicht, Ohren, Beine, Schwanz und beim Kater die
Hoden haben eine deutlich dunklere Zeichnung als der rest des Körpers.
Eine Besonderheit ist es, das bei Verletzungen das Fell dunkel nachwächst.

Diese Rasse ist groß bis mittelgroß.
Sie verfügen über breite Schultern sowie einer breiten Brust.
Die Pfoten sind groß und zwischen den Zehen findet man Haarpüschel.
Sie haben kurze stämmige Beine, einen breiten Kopf, der Schwanz ist buschig und kurz.
Sie haben große runde Augen, die Ohren sind leicht abgerundet und haben an den
Spitzen ebenfalls kleine Haarpüschel.
Besonders ausdrucksstark, sind die leuchtend blauen Augen.

Charakter:
Auch Charakterlich hat sie etwas von ihren Vorfahren Perser/Siam beibehalten.
Zum Einen sind sie lebhaft, temperamentvoll und vital wie die Siam, und auf der
anderen Seite aber auch bequem und sanft wie die Perser.

 

I

 noch keine Rasse vorhanden

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