Katzenrassen von O-R

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O

 

Ocicat

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ocicat

Geschichte:

Die Ocicat enstand in den USA in den 60er Jahren.
Eine amerikanische Siamzüchterin kreuzte eine Abessinier mit einer Siam.
In der zweiten Generation, entsanden dann die ersten Ocicats.
In den 80er Jahren wurden sie dann als Rasse annerkannt und erfreuten sich großer
Beliebtheit.

Körpermerkmale:

Die Ocicat erhielt ihren Namen, weil sie vom Aussehen her einem wildem Ozelot ähnelt.
Dennoch hat sie mit diesem Wildtier nichts gemeinsam.
Die Ocicat ist eine mittelgroß bis große Rasse und besitzt einen muskulösen Körper.
Die Beine sind kräftig und der Kopf hat eine längliche Keilfrorm mit breiter Schnauze.
Sie besitzt große mandelförmige Augen.
Das Fell ist schimmernt, eng anliegend und besitzt große dunkle Flecken (auch
Bullauge genannt).

Charakter:

Sie ist eine neugierige, gessellige und sehr intelligente Rasse.
Ocicats genießen trotz ihrer Anhänglichkeit gerne ihr Freiheit, von daher wäre
Freigang das beste. Sie haben ein freundliche sowie friedliches Wesen.

 

Oriental

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Orientalisch_Kurzhaar

Geschichte:

Die Orientalisch Kurzhaar Katzen stammen ursprünglich von den Siamesen ab.
Sie wurden zuerst in den 50er Jahren von Baronin von Ullmann in England gezüchtet.

Es sollte eine Rasse entstehen die dem Aussehen und dem Temperament der Siam zwar
gleicht, die es aber in mehren Farbvarianten gibt. Anfangs wurden einfarbige
Kurzhaarkazten mit der Russisch Blau sowie den Siamkatzen gekreuzt.
Das "Ergebnis" wurde eine Katze mit verschiedenen Farbschlägen, die erst im Jahr
1972 als Rasse anerkannt wurde.

Körpermerkmale:

Sie sind den Siam sehr ähnlich und ihnen felt eigentlich nur die Siamtypische Maske.
Der Köprer ist lang, schlank aber trotzdem muskulös.
Sie haben ein lange gerade Nase, große spitze Ohren, einen keilförmigen Kopf und
große mandelförmige, schräg stehende Augen.

Charakter:

Wie die Siam ist sie anhänglich und sehr gesprächig.
Ebenso werden sie als neugierige und intelligente Katzen beschrieben.
Auch vom Charakter hat die Orientalisch Kurzhaar viel von
der Siam übernommen.

 

P

 

Perser (europäischer Typ)

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Perserkatze

Geschichte:
Es gibt viele Sagen und Geschichten über die Perser.
Sie zählt zu den ältesten und bekanntesten Rassekatzen, bis 1620 kann man ihre
Vorfahren zurück verfolgen.
Auch in herrschaftlichen Häusern, Schlösern wie z.b. von Königin Viktoria war
diese Rasse sehr beliebt.
Die genaue Herkunft ist bis heute aber unklar und so bleibt man bei Vermutungen.

Körpermerkmale:
Man unterscheidet bei der Perser zwischen:

- amerikanischen Typ
- und europäischen Typ

beim amerkikanischen Typ hat die Perser eine sehr flache Nase, mit starkem Stop.
Beim europäischen Typ hingegen, spricht man von Persern mit "Näschen". Die Nase ist
also gut ausgebildet.

Perser haben langes seidiges aber dafür auch sehr Pflegeintensives Fell.
Jeder der eine Perser zu sich nehmen möchte, sollte sich darüber im klaren sein.
Man sollte spätestens jeden zweiten Tag kämmen, da das Fell ansonsten leicht zu
Verfilzungen und Knötchen neigt.
In dem Fall würde nur noch der Griff zum Schergerät helfen, und jeder Langhaarkatzenfan
versteht sicherlich wenn ich sage: Das wäre zum heulen!!

 Körpermerkmale:
- große runde Augen
- kurze kräftige Beine
- große Pfoten mit Püschel zwischen den Zehen
- rundliche Kopfform
- kurzen buschigen Schwanz
- kleine Ohren, die Spitzen sind ein wenig abgerundet mit kleinen Fellpüschel.
- kurzes Näschen
- Das Fell ist lang seidig mit viel Unterwolle

Charakter:
Die Perser ist meist eine ruhige und sehr angenehme Wegbegleiterin, die es am liebsten
ganz ruhig angeht.
Meist haben sie ein freundliches und verschmustes Wesen (aber Ausnahmen gibts natürlich
immer, meine Maus ist z.b. sehr verspielt statt ruhig).
Was ich an Perser sehr mag, ist ihr leises, zartes und sehr angenehmes Stimmchen, das
einem schnell ein "Oooh" entlockt.

 

Pixiebob (Shorthair)

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pixie-Bob

Die Pixie-Bob gibt es auch als Longhair


Geschichte:
Angeblich soll diese Rasse aus einer Paarung zwischen Hauskatze und Rotluchs entstanden
sein, was man jedoch berets widerlegt hat.
DNA Tests ergaben, das keine Spuren von Wildkatzen DNA vorhanden sind.

Die erste offizelle Züchterin hieß Carol Brewer, die im Jahre 1985 mit der Zucht begann.
Mitte der 90iger Jahre wurde die Pixiebob von der TICA dann als Rasse anerkannt.

Körpermerkmale:
Sie ist eine mittelgroße, muskulöse Katze.
Ihr auffälligstes Merkmal, ist der kurze Schwanz.
Das Fell gleicht der Zeichnung eines Luches und ist getickert (Was ist Ticking? Siehe
Abessinier).
Außerdem besitzt sie mittelgroße Augen und eine weiche breite Nase.

Charakter:
Gutmütig, ruhig und ausgeglichen.
Außerdem sehr anhänglich und unkompliziert
 

Q noch keine Rasse vorhanden

 

R

                                                                                                                                       Ragdoll

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ragdoll-Katze

Geschichte:
Eine auffällige Eigenschaft an der Ragdoll ist, das sie sich beim hochheben völlig entspannt, wie eine
Puppe hängen lässt. Daher bekam diese Rasse von ihrer ersten Züchterin Ann Baker, den Namen „Ragdoll“.
Auf Deutsch übersetzt: Stoffpuppe oder auch Lumpenpuppe.
Diese Rasse wurde Anfang der 60er Jahre erstmals gezüchtet und stammt aus Kalifornien. Es fing alles
mit einer weißen Angorähnlichen Katze Namens Josephine an, die mit einem Birmakater gekreutzt wurde.

Körpermerkmale:
Die Ragdoll ist eine große kräftige Rasse mit schönen blauen Augen.
Kater werden ca. 6-9 kg schwer während Kätzinnen nur um die 4-5 kg auf die Waage bekommen.
Sicherlich gibts auch Ausnahmen.

Diese Rasse lässt es langsam angehen, denn bis zu vier Jahre kann es dauern, bis sie ausgewachsen
und vollständig entwickelt sind.

Die Ragdoll zählt zu den Halblanghaarkatzen und ist was ihr Fell angeht, sehr pflegeleicht.
Es verfilzt kaum und muss somit seltener gekämmt werden.

Farbschläge:
Sammy (siehe oben) ist eine Ragdoll in der Farbe mitted blue mit etwas Blesse im Gesicht.
Unter Blesse versteht man weiße Zeichnungen im Gesicht. Die Ragdoll Jungen werden weiß geboren
und bekommen ihre Fellfarbe erst im Laufe der Zeit.
Die verschiedenen Farbtypen findet ihr auf folgender Seite:

http://www.ig-ragdoll.de/farbentypen/index.html

Charakter:
Ragdolls erinnern oft zurecht an Hunde. Es ist eine sehr anhängliche und verschmuste Rasse, die gerne
im Mittelpunkt steht und ständig die Nähe zu ihrem Menschen sucht.
Sie haben ein ruhiges ausgeglichenes Wesen, und sind sehr soziale Tiere.
Deswegen sollten Berufstätige mit einer Wohnungskatze, aufjedenfall noch einen Katzenkumpel dazu holen
.

 

RagaMuffin

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/RagaMuffin

Geschichte:
Endstanden ist die RegaMuffin im Jahr 1994.
Sie gehört zu den Halblanghaarkatzen und wird seit 2002 in Deutschland, Ungarn und Östereich gezüchtet.
Da die RegaMuffin den selben Ursprung wie die Ragdoll hat, haben die beiden Rassen viele Gemeinsamkeiten.

Körpermerkmal:
Sie ist eine sehr große Rasse, hat muskulöse stämmige Beine und ein halblanges seidig weiches Fell.
Kater sind meist schwerer und größer als die Kätzinnen und auffallend ist ihr buschiger Schwanz, der
aber optimal zum Körper passt.
Fell und Farbzeichnungen haben keine Vorgaben, hier ist alles erlaubt.
Selbst die Augenfarbe unterliegt keinem Standard und somit ist jedes Tier ein ganz besonders Individuum.

Charakter:
Die RegaMuffin hat ein sehr sanftes und freundliches Wesen.
Ihre Züchterin gab ihr damals deswegen auch den Namen „Cherubim“ (Engel).
Sie lernen schnell, sind intelligent und sehr anhänglich.
Sie hat ein anschmiegsames und verschmustes Wesen.
Ihre Zutraulichkeit, macht aus ihr jedoch keine besonders gute Freigängerkatze.
Wohnungshaltung mit gesicherten Freigang, wird also eher empfohlen.

 

Russisch Blau

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Bild Copy: Joyce&Luna

Züchter: Russisch Blau vom Blauen Traumland

Geschichte:
Die Russisch Blau gehört zu den ältesten bekannten Kurzhaarrassen.
Sie hat eine lange Geschichte und soll früher vom russischen Adel geschützt worden sein.
Die genaue Herkunft der Russisch Blau ist jedoch umstritten.

Als im Jahre 1860 ein Handelsschiff aus dem russischen Hafen Archangelsk die ersten Russisch Blau
Katzen nach England brachte, handelte es sich vermutlich um Hafenkatzen. Im Jahr 1880 wurden die
Russisch Blau Katzen zum ersten mal in England ausgestellt und ihr keilförmiges Gesicht, die dicken
Schnurrhaarkissen, vor allem aber der im Licht silbrig glitzernde, plüschartige, samtweiche Pelz erweckte
großes Aufsehen.

Unter dem Namen Russisch blau wird sie erst seit 1940 gezüchtet. Sie drohte bereits auszusterben,
hat sie doch große Konkurrenz durch blaue Britisch Kurzhaar und die Chartreux (echte Kartäuser) Katzen.
Ihr Wesen wird als ruhig, eigenwillig und stolz beschrieben. Sie verhält sich eher reserviert, wenn sie jedoch
einmal ihren Menschen ins Herz geschlossen hat, bleibt sie ihm ein Leben lang sehr zugetan.
Russen wollen immer auf die Schulter ihres Menschen, sie sind aufgeweckt, intelligent und sehr sauber.

Wen verzaubert sie nicht mit ihren leuchtend grünen Augen, dem silbern schimmernden Fell und dem
grazilen Körperbau? Wer einmal eine russisch blau gestreichelt hat, wird sich über die unvergleichliche
Seidigkeit des Fells freuen.
Das kommt daher, daß Deckhaar und Unterwolle gleich lang sind.
Ihr blaugraues Fell bedarf kaum Pflege und ist von einem herrlichen silbernen Schimmer überhaucht,
mit Spitzen, die im Sonnenlicht metallisch funkeln.

Die Russisch Blau ist eine mittelgroße Katze mit einem muskulösen Körperbau. Ihr athletischer Körper
kombiniert mit ihren graziösen Bewegungen und ihrem eleganten Gang geben ihr eine harmonische und
einzigartige Ausstrahlung.
Ein besonderes Schönheitsmerkmal der Russisch Blau sind ihre großen leuchtend grünen Augen, die
verbunden mit ihrem unergründlichen Blick den Betrachter in ihren Bann ziehen.
 

Der Rassestandard der Russisch blau laut der FIFE

Kopf Form: kurzer Keil der Schädel ist lang und Flach. Im Profil bilden Stirn und Nase einen konvexen
Winkel auf Höhe der Augenbrauen.
Stirn: gerade
Nase: gerade
Schnurrhaarkissen: stark betont
Kinn: kräftig
Ohren Form: groß und ziemlich zugespitz, weit am Ansatz.
Die Haut der Ohren ist dünn und durchsichtig; die Innenseite ganz wenig behaart.
Plazierung vertikal zum Kopf stehend
Augen: Form groß und mandelförmig, weit auseinanderstehend
Farbe: ein lebhaftes grün
Hals: lang und gerade

Körper:
Struktur langer Körper, mittelstarker Knochenbau, jedoch graziöser Wuchs und Gesamteindruck
Beine: fein und hoch
Pfoten: klein und oval
Schwanz: ziemlich lang und zu einer Spitze zulaufend
Fell: Struktur kurz, dicht und sehr fein, plüschartig aufstehend; weich und seidig. Doppeltes Fell.

Die Textur und das Aussehen des Felles unterscheiden sich wesentlich von dem anderer Rassen.
Farbe blaugrau, gleichmäßig und rein, mit einem deutlichen Silberschimmer. Mittleres Blaugrau mit
Silberschimmer wird bevorzugt.
Nasenspiegel blaugrau
Fußballen dunkel lavender

Fehler: Kopf viereckiger Kopf, runder Kopf
Augen: runde Augen gelber Farbton in der Augenfarbe
Körper: gedrungen oder dick gebaut
Schwanz: zu breit am Ansatz
Fell: flach anliegendes Fell

 

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