Katzenrassen von R-Z

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S

 

Savannah

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Savannah-Katze

Geschichte:
1980 gelang die erste Verpaarung eines Serval´s mit einer Siam-Katze.
Das wunderschöne Ergebnis hieß nach Quellangaben "Suprise".
Heute trägt diese Katzenrasse den Namen Savannah.
Diesen Namen hat sie dem Lebensraum ihres Ahnen (dem Serval) zu verdanken.
Die Savannah ist nämlich aus einer Kreuzung des Servals  mit einer Hauskatze entstanden.

Körpereigenschaften:
Sie ist eine große, langbeinige Rasse mit kleinerem Kopf.
Beim laufen zeigt sie einen "durchhängenden" Rücken,
der an ihre Ahnen erinnert.
Die Ohren sind groß und das Fell weißt eine Tupfenzeichnung auf.
Auch die Gesichtszeichnung wie z.b. die Tränenstreifen, ähneln
die einer Wildkatze.
So sollte es auch sein, da diese Rasse im Allgemeinen dem
Serval gleichen sollte.

Charakter:
Wasser ist für diese Rasse oftmals sehr schön.
So kann es passieren, das einem die Savannah mit einem beherzten Sprung in die Badewanne überrascht.
Auch das apportieren, kommt bei dieser Rasse sehr oft vor.
Außerdem sind es sehr verschmuste aber auch gesprächige Tiere.
Sie verfügen über ein sehr lautes Schnurren, wie es bei fast keiner anderen Rassekatze vorkommt.
Die Savannah ist eine neugierige, selbstbewusse, aufmerksame und freundliche Katze.

 

Scottish Fold Longhair – oder auch Highland Fold genannt

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Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Scottish_Fold

Neben der Halblanghaarigen Variante, gibt es auch noch die kurzhaarigen Scottish Fold Katze.

Geschichte:
Die Rasse stammt wie man schon am Namen erkennt, aus Schottland.
1961 wurde die erste Faltohrkatze auf einem Bauernhof geboren.
Die Elterntiere waren ganz normale Hauskatzen und die Faltöhrchen einfach nur eine spontane Mutation.
Die Menschen bekamen jedoch gefallen an den Kätzchen und somit begann die Zucht dieser Faltohrkatzen.

Körpermerkmal:
Was natürlich sofort auffällt, sind die nach vorn abgeknickten Faltohren.
Das Hörvermögen soll dadurch nicht im geringsten beeindrächtiigt sein.
Die Kätzchen werden mit ganz normalen Ohren geboren, erst nach etwa vier Wochen knicken sie sich.
Sie besitzen wunderschöne große runde Augen und einen kleinen kräftigen Körper mit kurzen kräftigen Beinen.
Farblich gibt es sie in fast allen Musterungen und Farben

Charakter:
Sie haben ein freundliches Wesen, sind nicht gern allein und suchen die nähe zu ihrem Menschen.
Die Rasse wird außerdem als sehr anpassungsfähig beschrieben und kommt mit Stress leichter zurecht
als vielleicht andere Katzen.

 

Selkirk Rex

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Quelle: http://www.moggies.co.uk/breeds/selkirkrex.html

Geschichte:
Die Selkirk Rex Longhair, wurde ersmtals 1987 in den USA entdeckt.
Aus einem ganz gewöhnlichen Hauskatzenwurf, war ein Junges dabei, das sich doch sehr von den
anderen unterschied. Es hatte gelocktes Fell und die Schnurrbarthaare kräuselten sich.

Eine in den USA bekannte Perserzüchterin Namens Jeri Newmann, entschloss sich mit dem Kätzchen zu
züchten. Sie wählte den Namen Selkirk Rex für die neue Katzenrasse.
Selkirk zu Ehren ihres Schwiegervaters und Rex, wegen dem gelockten Fell.

Körpermerkmale:
Die Selkirk ist eine große muskulöse Rasse, mit gelockten Fell und gekräuselten Schnurrbarthaaren.
Der Kopf ist keilförmig, die Ohren sind groß und abgerundet.
Die Augen stehen weit auseinander und sind etwas oval.
Außerdem haben sie lange Beine und leben auf großen Pfoten.

Charakter:
Es handelt sich um eine sehr sanftmütige Rasse, die sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt.
Allein sein, mag sie jedoch gar nicht.
Sie ist ein geselliges Tier, das den Kontakt zu Menschen und Artgenossen schätzt.
Außerdem wird sie als sehr anhänglich beschrieben.
 

Siamese

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Siamkatze

Geschichte:
Bis in das 14. Jahrhundert hinein kann man in alten Schriften und Büchern die Existenz von Siamkatzen in
Thailand –damals noch Siam- zurückverfolgen.
Es finden sich Abbildungen von Katzen mit hellem Fell und dunklerer Maskenzeichnung, die vorwiegend
in königlichen und adligen Häusern gehalten wurden.
Offiziell hielt die „Royal Cat of Siam“ ihren Einzug auf europäischem Boden in Großbritannien, genauer
bei einer Katzenausstellung im Jahr 1871 im

Londoner Kristallpalast. Schon damals teilten sich die Besucher schnell in zwei Lager auf: Einige waren
fasziniert und begeistert von der exotischen Schönheit der Tiere, manche empfanden sie als „unnatürlich“
und „alptraumhaft“.
Trotzdem –oder gerade deshalb- wurde bereits 1892 der erste Rassestandart der Siam aufgeschrieben.
Dieser veränderte sich natürlich im Laufe eines Jahrhunderts, galt damals noch ein Knickschwanz und der
Silberblick als „echt“, wurde dies im letzten Jahrhundert, um genau zu sein 1958 als Degeneration erkannt
und damit als unerwünscht eingestuft. Zu dieser Zeit begann auch der Trend zu den immer schlankeren
Siamesen, mit dem typisch keilförmigem Kopf. Einige Liebhaber des traditionellen Typs blieben jedoch,
und diese setzten durch dass der alte Typ als mehr oder weniger eigenständige Rasse wieder anerkannt
wurde –und zwar 1990 als „Siam traditioneller Typ“ oder eben „Thai“. Doch beide stammen von eben jener
Royal Cat of Siam ab.

Zahlreiche Mythen und Legenden ranken sich um die sich um die uralte Rasse der Siamkatzen.
Eine dieser Legenden erzählt von einem Tempel in dem ein alter Mönch mit dem Siamkater Tien und der
Siamkätzin Chula lebte. Nach dem Tod des Mönchs zog Tien los einen Nachfolger für den zu suchen, indes
blieb Chula im Tempel um den Schatz zu hüten – einen kostbaren, juwelenverzierten Becher. Die Kätzin
nahm ihre Aufgabe sehr ernst, unablässig starrte sie tagsüber auf den Becher, und Nachts während sie
schlief schlang sie ihren Schwanz um den Schatz, damit sie stets sicher war dass er nicht verloren ging oder
gestohlen wurde. Tien kam nach langen Wochen wieder zurück von seiner Suche, mit einem jungen
Priester der die Aufgaben des alten Mönches übernehmen konnte. Chula hielt weiterhin den Schwanz um
den Becher und schaute ihn an, während ihre und Tiens Kitten die in der Zwischenzeit geboren waren um
sie herum spielten. Und alle Kätzchen hatten einen abgeknickten Schwanz und schielten, so als bewachten
sie selbst den Becher.

Eine weitere schöne Legende erzählt von der Lieblingskatze einer siamesischen Prinzessin. Da diese ihrer
Katze über alle Maßen vertraute gab sie ihr stets wenn sie in ihr Bad stieg ihre kostbaren Ringe zur Aufsicht.
Die Katze liebte die Prinzessin gleichermaßen, und ließ es zu dass die Königstochter ihre Ringe über ihren
Schwanz schob und knickte stets sorgsam den Schwanz ab und ließ den Blick nicht davon, damit keiner
der Ringe verlorenging. Davon behielt sie schließlich den Knickschwanz und ihr Schielen.

Körpermerkmale:
Siamesen (und Thais) sind ausschließlich Pointkatzen, und in allen Pointfarben (diese auch in Tabby)
anerkannt. Am weitesten verbreitet ist die Siam in seal-point. Siamesen dunkeln ihr Leben lang nach, und je
kälter es wird, desto dunkler werden sie, was man zum Beispiel gerade bei Freigängern gut beobachten kann.

Das Fell ist kurz und fest anliegend. Die Augenfarbe ist immer leuchtend blau.
Die gravierendsten Unterschiede zwischen Thais und Siamesen liegen in Figur und Kopfform.
Siamesen sind mittelgroß, sehr schlank, muskulös und athletisch und hochbeinig, der Schwanz ist
peitschenähnlich. Der Kopf besitzt eine dreieckige Form, die Ohren stehen weit auseinander und sind im
Vergleich zum Körper sehr groß. Das Profil ist schmal und lang. Die Augen sind leicht schräg gestellt und
wirken orientalisch.

Thaikatzen sind mittelgroße Katzen von rundlicher und muskulöser aber eleganter Figur. Augen sind leicht
schräggestellt, wobei das untere Lid einen vollen Bogen zeichnet während das Oberlid eher mandelförmig ist.
Der Kopf ist gerundet und weist im Profil eine leichte Einbuchtung auf Augenhöhe auf, die Schnauze ist nicht
so langgestreckt wie bei der Siam des neueren Typs. Die Ohren sind seitlich platziert, kleiner als die der
Siam und leicht gerundet. Öfter als andere Rassen erreichen Siamkatzen ein besonders hohes Alter von über
20 Jahren.

Charakter:
Siamkatzen werden oft als Katzen bezeichnet die eher für etwas katzenerfahrenere Menschen geeignet sind.
Sie sind recht dominant, intelligent, gutmütig, lebhaft und verspielt, sowie freundlich zu Menschen,
Artgenossen und anderen Tieren. Alleine sollte man diese intelligenten Katzen darum nicht halten, da sie sich
schnell langweilen könnten. Sie lernen schnell und gerne, deshalb und da sie ausgesprochenen anhänglich
und menschenbezogen sind bezeichnet man sie auch oft -und zu Recht- als „Hunde unter den Katzen“.
Die Siam ist ausserdem sehr redselig – was sie nicht unbedingt jedem sympathisch macht, da sie oft über
eine recht laute Stimme verfügen mit der sie gerne und ausdauernd ihren Menschen von Gott und der Welt
erzählen.

 

Sibirische Katze

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Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Siberian_cat_-_Tofik.jpg

Die Sibirische Katze – auch Sibirer bzw. früher auch Sibirische Waldkatze genannt – ist eine
Halblanghaarkatze. Sie entstand ohne menschliches Zutun und ist daher eine der so genannten
„natürlichen Rassen“

Geschichte:
Wie bereits oben erwähnt, wurde diese Katzenrasse früher auch „Sibirische Waldkatze“ genannt.
Der Zusatz „Wald“ wurde zur Unterscheidung von der „Norwegischen Waldkatze“ Anfang der Neunziger
Jahre aus dem Namen gestrichen. Erstmalig erwähnt wurde die Katze vor über 1000 Jahren, wo sie in den
sibirischen Teilen Russlands und der Ukraine vorgekommen ist.
Die planmäßige Züchtung dieser Katze begann in den Siebzigern Jahren in der Sowjetunion. Nach und nach
kamen viele Sibirischen Katzen durch die Öffnung der Grenzen nach Deutschland. Erst Ende der Achtziger
Jahren begann man auch hier mit der Zucht dieser Katzenrasse.

Die Rasse wurde offiziell von der World Cat Federation im Jahre 1992 anerkannt.

Körpermerkmale:
Ihrer Herkunft Sibirien und dem dort herrschenden kalten Klima verdankt sie ihr Aussehen.
Sie ist mittelgroß bis groß und muskulös bis schwer. Sie hat große Pfoten mit den sogenannten
„Schneeschuhen“, d.h. Haarbüscheln zwischen den Zehen, die ein Untersinken im Schnee verhindern sollen.

Das Fell ist mittellang und doppellagig. Das Deckhaar ist im Vergleich zur Unterwolle etwas gröber und
bedeckt die Körperoberseite der Katze vollständig. Die Unterwolle ist sehr dicht, weich und fein.
Der Schwanz ist buschig und lang.
An den Ohrenenden haben sie kleine Haarspitzen, die sogenannten „Luchspinsel“.
Neben den klassischen Farben sind auch Pointabzeichen und blaue Augen
als Neva Masquarade anerkannt.

Charakter:
Die Sibirische Waldkatze ist sehr anhänglich und menschenbezogen.

Quellen:
http://www.wcf-online.de/de/Standard/Halblanghaar/siberian.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Sibirische_Katze

 

Singapura

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Singapura

Geschichte:
Die Singapura zählt mit ihren ca. 2kg nicht nur zur kleinsten Katzenrasse, sondern ist auch noch eine der
seltensten. Diese Rasse stammt wie sich jetzt schon sicherlich jeder denkt, aus Singapur.
1975 wurde sie von einem amerikanschien Ehepaar in die USA importiert und ein Jahr später auf
Ausstellungen gezeigt. Man erzählt, das sie ihre Größe ihren damaligen Lebensumständen zu verdanken hat.
Sie lebte zum Schutz vor Menschen in Abflussrohren und ist deswegen auch unter dem weniger
schmeichelhaften Namen "Draincat" bekannt.

Körpereigenschaften:
Die Singarpura ist zwar klein, aber trotzdem stämmig bis muskulös.
Die kleinen aber kräftigen Beinchen, verleihen dem Tier eine hohe Sprungkraft.
Ihr Fell ist kurz und enganliegend. Außerdem hat sie große Mandelförmige Augen die entweder einen
Haselnussbraunen, gelben oder grünen Farbton haben können.
Das Gesicht ist verhältnismäßig klein, aber die großen Ohren stechen sofort ins Auge.

Charakter:
Die Singapura hat ein freundliches, geselliges, aber auch zurückhaltendes Wesen.
Sie ist intelligent und braucht wie jedes Tier, viel Liebe und Zuwendung.
 

Snowshoe

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Snowshoe

Geschichte:
Die Rasse stammt aus Amerika und enstand durch eine Kreuzung aus Siamese und American-Shorthair.
2004 wurde sie entgültig anerkannt.

Körpermerkmal:
Ihren Namen "Snowshoe", hat sie ihren auffällig weißen Pfoten zu verdanken.
Charakterisch ist auch das weiße Dreieck im Gesicht. Der Körperbau ist athletisch, dennoch nicht schmal.

Ihre Augen leuchten in einem schönen blau. Die Kopfform ist keilförmig, die Schnauze mittelgroß und
an der Spitze leicht abgerundet.
Diese Rasse besitzt mittellange Beine, die vorderen sind ein wenig länger als die hinteren.
Das Fell ist seidig glänzend und enganliegend.

Charakter:
Die Rasse ist spielfreudig, aufgeweckt, lebhaft, sehr neugierig menschenbezogen und orientiert sich gerne
an einer Bezugsperson.
Die Snowshoe ist eine gesprächige Rasse, außerdem sind sie gesellig und überhaupt nicht gern allein.
Sie sind sehr intelligent und brauchen viel Aufmerksamkeit.

 

Somali

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Somali-Katze

Geschichte:
Eigentlich ist die Somali gar keine eigenständige Rasse, sondern "nur" die langhaarige Variante der Abessinier.
Während die Geschichte der Abessinier schon ab mitte des 19. Jahrunderts beginnt, beginnt die der Somali,
erst Ende des zweiten Weltkrieges. Die Rasse Somali stammt aus den USA.

Körpermerkmale:
Die Somali ist von mittlerer Größe und hat lange Beine.
Der Nasenrücken ist ohne starken Stop sanft geschwungen und der Kopf ist keilförmig.
Die Ohren liegen weit auseinander und sind verhältnismäßig groß.
Sehr ausdrucksstark ist die Rassetypische Pumazeichnung und die dunkel umrandeten, mandelförmigen Augen.
Somali verfügen über ein mittellanges Fell, das sehr fein aber extrem dicht ist. Halskrause und Höschen sind
erlaubt bis sogar erwünschenswert.

Charakter:
Die Somali gilt als sehr lebhaft, aber auch sehr intelligent und anhänglich.
Sie sind sehr neugierig und auch lernfähig, was die Erziehung aber nicht unbedingt erleichtert, da sie gerne
ihre Grenzen austesten. Sie werden als sehr offenherzig (auch Fremden gegenüber) beschrieben.
Es empfielt sich, die Somali nur zusammen mit einem Katzenkumpel zu halten, da sie ein sehr geselliges
Tier ist und Argenossen zu schätzen weiß.

 

Sphynx

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sphynx-Katze

Geschichte:
Die Sphynx entstand 1966 durch eine Mutation aus Kanada.
Eine gewöhnliche Hauskatze brachte ein nacktes Katerchen zur Welt, das bei Geschlechtsreife wiederum mit
seiner Mutter rück verpaart wurde.

Anfang der 1970ger war die Sphynx sehr beliebt, was sich jedoch an ethischen Zweifeln und der Frage
"Qualzucht oder nicht" wieder änderte.
1971 wurde diese Rasse anerkannt, diese Anerkennung wurde jedoch bereits wieder entzogen.

Körpermerkmale:
Die Sphynx ist aufgrund des fehlenden Felles sowie der fehlenden Tasthaare (Tasthaare fehlen jedoch
nicht immer), eine reine Wohnungskatze.
Denn z.b. durch das fehlende Fell, können sie sehr leicht einen Sonnenbrand bekommen.
Nur ein leichter Flaum, bedeckt den Körper. Die fast lederne Haut, soll sich angeblich sehr warm und weich
anfühlen.

Damit sie ihre Körpertemperatur halten kann, hat sie einen höheren Energiebedarf.
Verständlicherweise, mag sie auch lieber im warmen sitzen.
Die Sphynx ist eine mittelgroße Katze, die Augen sind Mandelförmig und sitzen schräg am Kopf und ziehmlich
weit hinten. Sie haben einen langen Schwanz, keilfrömigen Kopf und der Körper weist mehrfach Falten
(vorallem an der Stirn) auf.

Charaktereigenschaften:
Die Sphynx wird als Liebenswürdige Rasse beschrieben, die sehr menschenbezogen ist.
Außerdem soll sie auch sehr aktiv sein und braucht dementsprechend Beschäftigung.

 

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Tonkinese

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Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Tonkinese_(cat)

Geschichte:
Die Tonkinese ist eine Mischung aus Burma und Siam. Anfang der 1960er Jahre begann Magaret Conroy in Kanada ein Zuchtprogramm, mit dem sie eine neue Rasse aus den zwei beliebtesten Katzenrassen Burma und Siam schaffen wollte.

Das Ergebnis ist die Tonkinese, die 1974 offiziell als Rasse anerkannt wurde. 1978 erkannte die CFA die Tonkinese ebenfalls als eigene Rasse an.
Aussehen

Körpermerkmale:
Die Tonkinese besitzt wie die Burma einen mittellangen, athletischen Köper mit einer gut entwickelten Muskulatur.
Die kräftigen Beine - die Hinterbeine sind etwas länger als die Vorderbeine - sind mittellang. Der Schwanz ist dünn und spitz zulaufend, aber nicht so lang wie bei der Siam. Der Kopf ist keilförmig, jedoch nicht so extrem ausgeprägt wie bei der Siam, die Schnauze ist stumpf.

Die Nase besitzt einen leichten Stop und die Ohren sind mittelgroß und oval zulaufend. Die ausdrucksvollen Augen sind weit geöffnet und mandelförmig. Die Augenfarbe ist ein leuchtendes Aquamarin.
Das weiche, glänzende Fell ist mittellang bis kurz und liegt eng am Körper an. Die Fellfarbe kann entweder dem der Siam (Colourpoint) oder der Burma (Sepia) entsprechen oder liegt dazwischen (Mink). Hierbei treten die Varianten Natural Mink, Champagne Mink, Blue Mink, Platinum Mink und Honey Mink auf.
Art und Wesen.

Charaktereigenschaften:
Das Wesen der Tonkinese liegt zwischen dem der Siam und der Burma. Sie ist sehr aktiv, verspielt und anhänglich und braucht deshalb auch besonders viel Aufmerksamkeit. Auf Nichtbeachtung reagiert sie sensibel.
Die Tonkinese ist eine Wohnungskatze, die sich aber auch im Freien aufhalten kann, da sie robuster ist als die Siam. Eine besondere Fellpflege ist bei ihrem kurzen Fell nicht nötig.

 

Türkisch Angora

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkisch_Angora

Geschichte:
Die Türkisch Angora stammt aus der Türkei und gilt als die erste Langhaarrasse Europas. Benannt wurde sie nach der Stadt Ankara.
In den 1960er Jahren ging der Bestand an reinrassigen Türkisch Angora stark zurück; lediglich in den Zoos von Ankara und Istanbul wurden einige Exemplare gehalten, von denen ausgehend in den USA die Zucht wieder aufgenommen wurde. Sie ist von allen Verbänden anerkannt.
Aussehen

Körpermerkmale:
Der Körperbau dieser mittelgroßen Katze ist schlank. Ihr Gesamterscheinungsbild ist anmutig und geschmeidig. Beine und Schwanz sind lang, wobei die Hinterbeine länger sind als die Vorderbeine. Die Form der kleinen, zierlichen Pfoten ist rund. In Relation zum Körper wirkt der keilförmige Kopf eher klein.
Die stark behaarten Ohren sitzen hoch am Kopf; ihre Form ist lang und spitz. Die Augen sind mandelförmig und zu den Ohren hin leicht schräg gestellt. Die mittellange Nase ist leicht geneigt.

Das Fell der Türkisch Angora ist am Körper mittellang, an der Halskrause lang. Es ist weniger dick und fest als das anderer Halbhaarlang- und Langhaarrassen, was den Vorteil mit sich bringt, dass es nicht so stark verfilzt. Es ist völlig ohne Unterwolle.
Zwischen den Zehen und an den Ohren befinden sich Haarbüschel. Weiße Türkisch Angora werden am meisten geschätzt, ihre Zucht birgt jedoch die Gefahr in sich, dass die Katzen taub geboren werden. Dies gilt vor allem für die Kombination mit blauen Augen.

Charaktereigenschaften:
Die Türkisch Angora - Katzen suchen die Nähe zum Menschen und beobachten neugierig ihre Umgebung, ohne dabei aufdringlich zu sein. Ihr Wesen ist fröhlich und verspielt.
Haltung

 

Türkisch Van

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkisch_Van

Geschichte:
Die Türkisch Van ist eine der „natürlich vorkommenden“ Katzenrassen.
Sie lebte bereits vor tausenden Jahren in Ostanatolien (in der Gegend um den Vansee, daher der Name).
1955 wurden die ersten Türkisch Van – Katzen nach Großbritannien importiert und dort mit der Zucht begonnen.
1969 wurde die Rasse in Großbritannien anerkannt, 1971 dann auch durch den FIFé im restlichen Europa.
In den USA dagegen wurde sie erst 1994 als eigenständige Rasse akzeptiert.
In der Türkei selbst ist die reinweiße Vankatze vom Aussterben bedroht, da rasseerhaltende Zuchtprogramme
bisher keinen ausreichenden Erfolg zeigen.
Die Ausfuhr von weißen Vankatzen aus der Türkei wird jedoch mit hohen Geldstrafen belegt.

Körpermerkmale:
Die Statur einer Türkisch Van ist groß, kräftig, hochbeinig und muskulös.
Der Kopf ist keilförmig mit einer langen, geraden Nase. Die Augen stehen leicht schräg und sind oval.
Die vorkommenden Augenfarben sind bernstein oder blau oder auch Odd-eyes mit einem bernsteinfarbenen
und einem blauen Auge. Die Nase, Ohren, Augenlider und die Zehenballen sind bei einer Türkisch Van rosa.
Die Ohren sind groß, spitz und von einem Haarbüschel geziert.
Die großen Pfoten haben Fellbüschel zwischen den Ballen und sehr kräftige Krallen.

Besonders auffallend ist das dichte, halblange Fell und die typische Vanzeichnung.
Die Vanzeichnung wird durch ein Scheckungsgen hervorgerufen, das reinerbig vorliegen muss.
Das Fell weist dann zwei getrennte farbige Flächen in Ohrennähe und einen farbigen Schwanz auf.
Im Regelfall sind diese Flächen kastanienrot, während das restliche Fell weiß bis cremefarben ist.
Kleinere Körperflecken am Rücken werden toleriert. In weniger traditionellen Vereinen ist auch eine schwarze
oder blaue Farbe der Vanzeichnung erlaubt (mit oder ohne Tabby-Muster), ebenso wie die dazugehörenden
Schildpattfarben. Nur schokoladenbraun oder Points sind generell ausgeschlossen.

Das Fell selbst ist aufgrund der fehlenden Unterwolle sehr seidig, das Bauchfell ist länger als das Rumpffell.
Im Winter ist das Fell dicht und wärmend, im Sommer dagegen dünn und leicht.
Die Türkisch Van hat im Winter eine deutliche Halskrause, ausgeprägte Hosen an den Hinterbeinen und
einen runden, buschigen Schwanz.
Im Sommer dagegen wirkt sie oft fast kurzhaarig und wird aufgrund der Feinheit des Fells gerne mit der
Türkisch Angora verwechselt.

Charakter:
Die Türkisch Van wird als intelligent, sehr aktiv und verspielt beschrieben.
Sie fordert die Aufmerksamkeit „ihres“ Menschen deutlich ein und gilt als sehr redselig und anhänglich.
Eine spezielle Eigenart der Türkisch Van ist ihre Vorliebe für Wasser (ein weiterer Name der Türkisch Van ist
„Schwimmkatze“, weil sie in freier Natur nach Fischen jagt).
In einer Wohnung empfiehlt es sich daher, ungewollte Wasserquellen wie Toiletten oder auch Aquarien
gut verschlossen zu halten, die Gefahr für die Fische oder auch für die Katze (z.B. wegen Vergiftungsgefahr
durch gängige WC-Reiniger) ist sonst zu groß.

 

U - Z noch keine Rasse vorhanden

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